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Gasversorgung: Gas aus Strom dank Power-to-Gas-Verfahren

26.09.2013

Aus Strom wird GasDass revolutionäre Innovationen und Technologien nötig sind, um der Energiewende zum Erfolg zu verhelfen, ist längst deutlich geworden. Allerdings stellte sich dieses Unterfangen als nicht ganz einfach dar. Doch nun könnte das sogenannte „Power-to-Gas“-Verfahren, kurz PtG oder P2G, eine innovative Möglichkeit bieten, Gas aus „grünem“ Strom zu erzeugen.

Zu viel inländischer Strom und kostenaufwendiger Import von Gas

Wer in den letzten Monaten etwas genauer an energiepolitischen Themen interessiert war, hat wahrscheinlich über gewisse Dinge nur den Kopf schütteln können.
So zum Beispiel hat Deutschland im letzten Jahr Überschüsse an Strom aus erneuerbaren Energien produziert, kann diese aber zur Deckung des eigenen Strombedarfs nicht nutzen. Grund dafür ist das bisher unzureichend ausgebaute Stromnetz, welches es nicht möglich macht, die Energie dorthin zu transportieren, wo sie tatsächlich gebraucht wird. Darüber hinaus muss Deutschland für den Export von Energie noch zusätzlich zahlen, da die Nachfrage im Ausland relativ gering ist. Ein weiteres Problem stellte bisher auch die Speicherung von überschüssigem Strom dar.
Demgegenüber muss die Bundesrepublik, um eine bundesweit flächendeckende Versorgung mit Gas zu gewährleisten, dieses teuer importieren.
Dadurch ist regelmäßig von Energiepreiserhöhungen zu hören, die den Endverbraucher zunehmend belasten.

Erzeugung von synthetischem Gas aus Strom

Mit dem sogenannten „Power-to-Gas“-Verfahren scheint eine Methode entwickelt, um zumindest in Ansätzen einen Ausweg aus dem beschriebenen Dilemma zu finden.
Bei diesem Verfahren wird mittels überschüssiger Energie aus beispielsweise Windparkanlagen in einer Elektrolyse Wasserstoff aus Wasser erzeugt. Dieses wird in einem weiteren Schritt, der Methanisierung genannt wird, mit Kohlenstoffdioxid zu Methan umgesetzt, dem Hauptbestandteil von Erdgas. Somit hat das „Power-to-Gas“-Verfahren das Potenzial, den überaus wichtigen Energieträger Methan in hohem Maße zu produzieren, welcher dann womöglich auch als synthetisches Erdgas in das Gasnetz eingespeist werden kann.
Entwickelt wurde das Verfahren vor allem, um das Problem der Speicherung von Strom zu lösen. Gas zu speichern stellt keine Schwierigkeit dar, somit könnte über diesen Schritt in Zukunft die anhaltende Versorgung mit erneuerbaren Energien gewährleistet werden.

Gasversorgung der Zukunft?

Dieses Produktionsverfahren, welches seit dem 1. Juli 2013 läuft, muss erst noch auf dessen Machbarkeit und Wirtschaftlichkeit geprüft werden. Wenn es sich jedoch erfolgreich unter Beweis gestellt hat, könnte es in Zukunft ebenso für die Produktion von Gas genutzt werden, welches dann auch als Heizgas verwendet werden kann. Das bedürfte sicherlich noch weiteren technischen Neuerungen und vor allem Zeit, bis sich das Verfahren ebenso positiv auf die Gas- und Strompreise auswirkt. Nichtsdestotrotz könnte dies ein entscheidender Punkt in der Energiewende sein.

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