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Mit Fracking zum Gas: Kommt Schiefergas auf den Prüfstand?

05.11.2013

Vom Fracking zur GasflammeDie Förderung von Schiefergas in Deutschland ist sicher! – so zumindest laut BASF-Vorstandschef Kurt Bock. Allerdings sehen dies längst nicht alle so. Daher ersucht Bock nun um einen Fracking-Test und wirbt dafür mit potenziellen Gasvorräten für einen Zeitraum von einem Jahrzehnt. Ist es das Risiko wert?

Mehr Unabhängigkeit durch eigenes Gas

Für BASF-Chef Bock steht eines fest: Deutschland würde in Bezug auf die Energieversorgung unabhängiger, sollte zukünftig der Abbau von Schiefergas durch das umstrittene Fracking auch hierzulande möglich sein. Der Chemiemanager stützt diese These mit konkreten Zahlen. So ist er der Ansicht, dass sich mit Schiefergas der bundesweite Gasverbrauch zehn Jahre lang sichern ließe. Bock geht sogar noch weiter, denn erfahrungsgemäß würden sich immer mehr Ressourcen finden, wenn erst angefangen würde, bestimmte Vorkommen auszuschöpfen.
Zurzeit stammten nur etwa 14 Prozent des deutschlandweit verbrauchten Gases aus dem eigenen Land und „die Gasproduktion ist mittlerweile rückläufig“, so der BASF-Chef.

Die USA als Vorbild

Ein ganz anderes Bild zeigt sich in den USA, hier hat die Förderung von Schiefergas einen Aufschwung erlebt. Dieser hatte zum Ergebnis, dass die Vereinigten Staaten in diesem Jahr Russland als weltweit größten Gasförderer wohl vom Thron stoßen dürften. Das gereicht nicht zuletzt natürlich der US-Wirtschaft zum Vorteil, wird das Land aufgrund seiner niedrigen Gaspreise doch als Industriestandort zunehmend attraktiver.
Ebendiese Tendenz hebt auch Bock noch einmal hervor und verweist darüber hinaus auf die extrem hohen Energiekosten in der Bundesrepublik. Es drohe eine Abwanderung energieintensiver Industrien aus dem deutschen Sektor, sollten die Preise weiterhin einen solchen Kurs halten.

Kosten-Nutzen-Rechnung

Das Fracking-Verfahren wird hierzulande schon seit geraumer Zeit angewandt, allerdings nicht in großem Umfang, sodass die Erfahrungen mit dieser Methode recht gering sind. Seit jedoch die möglichen Risiken des Frackings aufgezeigt wurden, hat die Wirtschaft die Gasbohrungen bundesweit eingestellt.
Experten befürchten enorme Umweltbelastungen und dabei vor allem die Verunreinigung des Grundwassers. Da bei dieser Art der Förderung von Gas erhebliche Mengen an gesundheitsschädlichen Chemikalien in die Erde gepumpt werden, kommt zu Recht die Frage auf, ob die Umweltgefahren in der dicht besiedelten Bundesrepublik nicht zu hoch seien. Dass dieses Risiko mehr als real ist, zeigte sich bereits in den USA. In manchen Regionen stellte die US-Umweltbehörde Verunreinigungen des Trinkwassers durch Fracking fest, auch hat diese Methode schon Erdbeben verursacht.

Dem BASF-Manager könnte vorgehalten werden, er würde sich letztlich nur kurzsichtig auf die möglichen Vorteile für seinen Konzern stützen, über die Gefahren für die Umwelt jedoch sorglos hinwegsehen. Zweifelhaft ist natürlich auch, ob man sich in dieser Debatte tatsächlich die USA als Vorbild nehmen sollte, scheint sie doch in Umweltfragen nicht der geeignete Ansprechpartner.
Die Frage ist: Was wollen wir? Günstiges Gas für die nächsten zehn Jahre und dafür in 20 Jahren teures Trinkwasser – oder doch lieber anders herum?

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