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Pilotprojekt für Power to Gas startet

04.12.2013

Logo Thüringer GasgesellschaftZum ersten Mal konnte in Deutschland Wasserstoff in ein öffentliches Gasnetz eingespeist werden. Dies wurde durch eine sogenannte Power to Gas-Anlage der Thüringer Gasgesellschaft (kurz Thüga-Gruppe) ermöglicht, die Ende November in Frankfurt am Main erfolgreich getestet wurde.

Speicherung von erneuerbaren Energien

Der Bedarf an Stromspeichern ist in den letzten Jahren durch den wachsenden Anteil erneuerbarer Energien angestiegen. Wind- und Solaranlagen produzieren immer wieder einen Stromüberschuss, der vom lokalen Netz aufgenommen werden muss, was zu starken Spannungsschwierigkeiten führen kann. Eine zeitlich begrenzte Speicherung des Stroms würde dieses Problem nach Ansicht von Experten lösen. Das Pilotprojekt der Thüga-Gruppe setzt genau hier an und will mit einer 1,5 Millionen Euro teuren Power-to-Gas-Anlage Strom aus erneuerbaren Energien speichern.

Funktionsweise von Power to Gas

Die Power-to-Gas-Anlage kann mithilfe eines technisch fortschrittlichen PEM-Elektrolyseurs elektrische Energie in chemisch gebundene umwandeln, was eine Speicherung von Strom ermöglicht. Anstelle von Kalilauge wird dabei Wasser eingesetzt, aus dem im Rahmen einer Elektrolyse Wasserstoff gewonnen wird. Das vom Elektrolyser erzeugte Wasserstoff-Erdgasgemisch kann unmittelbar in das Erdgasnetz eingespeist werden, weil es bereits einen passenden Druck von 3,5 bar hat. Die Anwendung eines Verdichters entfällt somit.

Strom-zu-Gas Demonstrationsanlage der Thüga-Gruppe

Strom-zu-Gas Demonstrationsanlage der Thüga-Gruppe

Power to Gas verspricht viele Vorteile

Die Anlage ist nicht nur umweltschonend, sondern auch kostengünstig. Ein weiterer Vorteil ist die kompakte Bauweise des Power to Gas – Pilotprojekts. Zudem soll die Anlage schneller auf eine Belastung im Stromnetz reagieren können. Teil der Anlage ist auch eine Gasdruckregelmess- und Mischanlage die verhindern soll, dass die Zumischung an Wasserstoff den Höchstwert von zwei Volumenprozent überschreitet. Pro Stunde kann das Thüga-Projekt 60 Kubikmeter Wasserstoff produzieren und 3.000 Kubikmeter mit Wasserstoff angereichertes Erdgas in das Gasnetz einspeisen.

Praxistest läuft bis 2016

Nach einem ersten, erfolgreichen Testlauf will die Thüga-Gruppe Anfang 2014 offiziell mit dem Einsatz der Anlage beginnen. Die zehn Tonnen schwere Anlage wird dabei auf dem Werksgelände des Frankfurter Energieversorgers Mainova auf ihre Praxistauglichkeit getestet. Die Projektteilnehmer wollen zudem über einen Zeitraum von zwei Jahren Erkenntnisse sammeln, die später in anderen Power to Gas – Anlagen umgesetzt werden sollen. Weiterhin ist ein Projekt geplant, bei welchem synthetisches Methan aus Kohlenstoffdioxid und Wasserstoff erzeugt werden soll. Gefördert wird das Power to Gas – Projekt von dem hessischen Ministerium für Umwelt, Energie, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Zu den Projektpartnern zählen unter anderem Energieversorger aus Baden-Württemberg, Bayern, Mecklenburg-Vorpommern und Hessen.

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