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Es kann zum Himmel stinken: Unangenehme Fakten über Biogas

29.01.2014

(Bild) BiogasDeutschlands Energiewende hat den Rückhalt der Öffentlichkeit. Entsprechend gelobt wird nachhaltig gewonnene Energie, wie etwa durch Biogas. Doch der Idee einer sauberen Zukunft wird auch Biogas nicht ganz gerecht. Die Entwicklung droht aus dem Ruder zu laufen.

Fakt 1: Das “Bio“ in Biogas meint nicht „ökologisch“

Biogas wird aus Abfällen oder nachwachsenden Rohstoffen hergestellt, indem entsprechende Zutaten vergoren werden. Dieser biotischen Produktion, verdankt das Biogas seinen Präfix „Bio-“. Dass der Name nichts mit der Herkunft aus ökologischer Landwirtschaft zu tun hat, wissen hingegen nur wenige.

Hinzu kommt, dass das vermeintlich ökologisch gewonnene Gas aus der Leitung nur zu einem Bruchteil existent ist. Den höchsten Anteil hat auch bei den sogenannten Biotarifen das fossile Erdgas, das mit dem Bioprodukt lediglich „verdünnt“ wird.

Ebenfalls wenig nachhaltig ist die Produktionsweise selbst. Zwar kann aus Abfällen Energie gewonnen werden, doch über Biogasanlagen, die zur Produktion von Ökostrom genutzt werden, wird vor allem im Sommer enorm viel Wärme bzw. Energie schlicht verschwendet.

Fakt 2: Biogas fügt Landwirtschaft kulturellen Schaden zu

Bedenklich an Biogas ist aber auch die darum betriebene Politik. So wird die Produktion von Biogas stark mit Fördergeldern subventioniert. Dies bewegt viele Bauern in der Landwirtschaft dazu, die von Auflagen gebremste Rinderzucht oder die immer unwirtschaftlichere Milchproduktion einzudämmen und stattdessen auf Biogas zu setzen. Dabei können zudem Pflanzenreste und Gülle verarbeitet werden. Sobald das Biogas dann durch die Leitungen fließt und als Brennstoff oder zur Stromproduktion in das Netz gespeist wird, klingelt es bei den Bauern in der Kasse. Ein praktisches wie lohnenswertes Geschäft also. Die Folge: Immer mehr Betriebe stellen auf Biogas um und die vielseitige Kultur der Landwirtschaft wandelt sich zu einer Monokultur aus Biogasanlagen und Pflanzenfeldern, die allein der Gasproduktion dienen.

Schon jetzt ernten viele Betriebe mehr Pflanzengut für Biogas, als für Mensch und Tiere zur Ernährung angepflanzt wird. Durch den für Biogas vor allem beliebten Maisanbau, verweisen Naturschützer, wird zudem auch die heimische Fauna und Flora beeinträchtigt. Die Erde laugt unter der Monokultur aus und wird langfristig unbrauchbar. Hier forciert die Energiewende eine schädliche Einseitigkeit, die nicht aus dem Ruder geraten darf.

Fakt 3: Biogas schädigt Klima und Ozonschicht

Bei der Produktion von Biogas wird aber nicht nur die landwirtschaftliche Kultur herausgefordert, sondern auch das Klima. Bauern, die mit der Produktion überfordert sind, aufgrund finanzieller Vorteile aber dennoch darauf bestehen, können unbewusst großen Schaden anrichten. So entweicht bei unsachgemäßer Lagerung von Biogas Methan. Dies hat gravierende Folgen für die Ozonschicht sowie das Klima. Ob fossiles Erdgas oder Biogas – die Auswirkungen auf das Wetter sind somit in beiden Fällen existent, entstehen nur an unterschiedlichen Punkten der Verwertungskette.

Aber: Biogas bleibt dennoch Trumpf

Ganz unsinnig ist der Trend zum Biogas aber nicht. Der unschlagbare Vorteil besteht darin, dass es aus nachwachsenden Rohstoffen gewonnen werden kann und somit theoretisch unerschöpflich ist. Zumindest ist die Energiegewinnung durch Biogas viel nachhaltiger. Biogas hat Solarenergie und Windkraft zudem voraus, dass es sich besser speichern lässt. Und sind die Gärungsbehälter absolut dicht, besteht auch keine Gefahr für die Umwelt. Die Kunst besteht nun darin, Biogas als wichtige Ressource zu nutzen, den Bogen für Umwelt, Landwirtschaft und Mensch aber nicht zu überspannen.

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