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Große Koalition uneins über Fracking in Deutschland

14.02.2014

(Bild) FrackingGas ist einer der beliebtesten Heizstoffe, doch die deutschen Reserven sind nicht unerschöpflich. Das sogenannte Fracking würde neue Quellen erschließen, doch die Risiken rufen viele Kritiker auf den Plan. Die Regierung ist hingegen uneins, ob Deutschland Fracking betreiben soll.

Fracking, die chemisch-hydraulische Förderung von Gas aus tiefliegenden Gesteinsschichten, gefährdet das Grundwasser und birgt bislang unabschätzbare Risiken; doch wenn der Geschäftssinn über die Ängste siegt, wird es ohne den Widerstand der Öffentlichkeit sicher zum Fracking in Deutschland kommen. Die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) beugt dem vor und spricht sich gegen Fracking aus. Als Grund nennt auch sie die schwer kontrollierbaren Risiken der Schiefergasförderung, die ungeahnte, ökologische Folgen hätten.

Den Boden verseuchen oder Gas zukaufen

Die Energiekonzerne könnten mit Schiefergas jedoch mehr Gewinn machen, da sie nicht auf das konventionelle Erdgas aus dem Ausland angewiesen wären. Der Zukauf ist ein Sargnagel für den deutschen Gasmarkt, heißt es beschwörend von einem führenden deutschen Energiekonzern. Die Chemikalien, die beim Fracking in das Erdreich gepresst werden, werden in von Beton ummantelten Stahlrohren daran gehindert, mit Grundwasser in Kontakt zu kommen. So bestünde laut Fracking-Lobby keine außergewöhnliche Gefahr für Mensch und Umwelt. Umweltschützer warnen hingegen, dass die chemischen Cocktails, die beim Fracking verwendet werden, kaum offengelegt werden und es möglich sei, mit einem Tropfen der Chemikalien, hunderttausende Kubikmeter Süßwasser auf immer ungenießbar zu machen. Die Fracking-Gegner vertrauen daher auf die Kompetenz der deutschen Politiker, Fracking zu verbieten, wie es der Koalitionsvertrag vorsieht. Mittlerweile haben sich Unternehmer aus der Grundwasserversorgung und dem Getränkehandel zu einer Allianz gegen Fracking zusammengeschlossen.

Große Koalition missachtet Koalitionsvertrag

Im Koalitionsvertrag von Union und SPD ist festgehalten, dass das Verfahren des Fracking oder auch „hydraulic fracturing“ nicht zugelassen werde, so lange es nur unter Verwendung von Chemikalien aus der Erde gewonnen werden kann. Tatsächlich aber ist sich die große Koalition derzeit nicht einig, ob dieses Verbot gerechtfertigt ist. So sprach der Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses Peter Ramsauer (CDU) davon, Fracking in Deutschland auf den Weg zu bringen und endlich offensiv zu fördern, statt es zu bremsen. In den Staaten habe Fracking zu niedrigeren Energiekosten und mehr Souveränität des Marktes beigetragen. Bundesumweltministerin Hendricks entgegnete Ramsauer, der Vergleich zu dem USA sei unangemessen. Die räumliche Situation von Deutschland sei nicht mit der in Nordamerika zu vergleichen. Hendricks sieht im Fracking keine Chance, die es lohnt, verfolgt zu werden.

Gesundheitliche Folgen von Fracking

In den USA ist Fracking zwar tatsächlich ein wirtschaftlicher Erfolg, doch die ökologischen Konsequenzen dessen sind noch nicht absehbar. Ein Unfall oder ein Austreten der Chemikalien ist bislang nicht bekannt, jedoch häufen sich Fälle, in denen Anwohner von Fracking-Stationen über brennendes Trinkwasser klagen. Sobald sie den Wasserhahn öffnen, tritt mit Gas versetztes Wasser aus, welches entflammbar zu sein scheint. Außerdem warnen Gesundheitsverbände davor, dass einige der Chemikalien, die beim Fracking in den USA zum Einsatz kommen, vermutlich nicht nur hochgiftig sondern auch hormonverändernd sind. Offizielle Untersuchungen hierzu existieren aber ebenso wenig, wie eine Offenlegung der Bestandteile der Fracking-Flüssigkeit. Vielleicht sollte die deutsche Regierung weniger über das „Ob“ sprechen, als viel mehr über das „Wie“.

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