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Fracking bleibt Option

09.04.2014

(Bild) Fracking

Angesichts der brenzligen Situation auf der Krim sieht sich Bundeskanzlerin Angela Merkel dazu angehalten, die deutsche Energiepolitik erneut zu überdenken. Dabei scheint auch das Thema Fracking noch nicht vom Tisch. Führende Koalitionspolitiker sehen in dem seit längerem stark umstrittene Schiefergas einen Weg zur sukzessiven Unabhängigkeit Deutschlands von russischem Gas.

Gas zukünftig aus Kanada?

Der Funken, der die gesamte Fracking-Debatte erneut entfachte, war die Aussage von Kanzlerin Angela Merkel, die nach einem Treffen mit dem kanadischen Ministerpräsidenten Stephan Harper ankündigte, dass es „eine neue Betrachtung der gesamten Energiepolitik geben“ werde. Kanada und auch die USA brachten sich als mögliche alternative Gaslieferanten für Europa ins Spiel. Die beiden Staaten gewinnen in großem Stil Schiefergas mithilfe der strittigen Fracking-Methode.

Merkels Worte schürten einerseits Verwunderung insbesondere auf Seiten des Koalitionspartners, andererseits sahen sich Fracking-Fürsprecher enorm bestärkt. So äußerte Hannelore Kraft, stellvertretende SPD-Vorsitzende, dass sie konkretere Erklärungen seitens der Bundeskanzlerin erwartete, denn schließlich befinde sich Deutschland mit der Energiewende derzeit in einer Phase der Veränderung des Energiemix hin zu erneuerbaren Energien. Ein Energiegipfel, dem Merkel zusammen mit den Ministerpräsidenten beiwohnen wird, soll kommende Woche stattfinden.

Wettbewerb mit Schiefergas stärken

Der Vorsitzende des Wirtschaftsausschusses im deutschen Bundestag Peter Ramsauer befürchtet, dass, wenn man Moskau im Zuge der Krim-Krise mit Wirtschaftssanktionen unter Druck setze, Russland den Gashahn zudrehen könnte.

Ferner führt Ramsauer an, dass eine Befürwortung des Imports von nordamerikanischen Gas mit einem klaren „Ja“ zum Schiefergas einhergehe. Jedoch käme dann die Frage auf, warum Deutschland nicht gleich auf die eigenen Ressourcen baue. Wenn nämlich Schiefergas giftig wäre, so Ramsauer, dürfe es ebenso wenig aus anderen Ländern bezogen werden. Fracking müsse für die Bundesrepublik weiterhin eine Option bleiben. Ebenso mahnte FDP-Vorsitzender Christian Lindner, dass Versorgungssicherheit sowie Wirtschaftlichkeit genauso wichtig seien wie Umweltschutzaspekte. Neben der Energiewende glaubt Norbert Röttgen (CDU), Vorsitzender des Auswärtigen Ausschusses, die Kooperation mit den USA als Möglichkeit, die enorme Abhängigkeit von Russland zu relativieren. Darüber hinaus gibt er zu bedenken, dass das Schiefergas die Wettbewerbsfähigkeit der Vereinigten Staaten gestärkt habe.

Grüne gegen Fracking

Simone Peter, Chefin der Grünen, äußerte sich in der Fracking-Debatte kritisch. Ihr missfalle es, Schiefergas aus den USA oder Kanada zu importieren, welches durch „dreckige Fracking-Methoden“ gefördert werde, so Peter. Vielmehr sollten ihrer Meinung nach die Energiepartnerschaften mit den Ländern Nordafrikas unterstützt werden. So könnten Staaten wie Algerien aus deutschen Technologien zur Nutzung von Sonnenenergie einen Vorteil ziehen und die Bundesrepublik im Gegenzug mit Gas beliefern.

Doch nicht nur in den Reihen der Umweltschützer stößt die Fracking-Methode auf vehemente Ablehnung, auch innerhalb der Union wird sie zwiespältig diskutiert. So äußerte sich etwa die Thüringische Ministerpräsidentin Christine Lieberknecht (CDU) ablehnend. Sie sei dagegen, eine Fördertechnik in einem derart dicht besiedelten Land anzuwenden, zumal deren Auswirkungen bis jetzt noch gar nicht abgeschätzt werden könnten.

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