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Gasheizung: Neuer Energie-Ausweis für Hausbesitzer

13.05.2014

(Bild) Gasheizung

Damit die Energieeffizienz eines Gebäudes auf den ersten Blick ersichtlich wird, gilt seit 1. Mai die Energie-Einspar-Verordnung (EnEV). Damit einher gehen Maßnahmen zur Dämmung und Gasheizung. PREISVERGLEICH.de verrät, für wen die neuen Auflagen richtig teuer werden können.

Was ändert sich mit der EnEV?

Die Bundesregierung nimmt mit der neuen Energie-Einspar-Verordnung vor allem Heizungssysteme, Warmwasserbereitung sowie die Wärmedämmung in den Fokus. Hier gelten neue Auflagen. Der maximale Energiebedarf muss sich bis zum 1. Januar 2016 beispielsweise um 25 Prozent gegenüber den alten Vorgaben verringern. Öl- und auch Gasheizkessel, die vor 1. Januar 1985 angeschlossen wurden, müssen derweil ausgetauscht werden. Die Kessel dürfen nicht mehr älter als 30 Jahre sein. Bei der Dämmung verschärfen sich die Anforderungen um durchschnittlich 20 Prozent. Wer sein Haus oder eine Wohnung verkauft oder vermietet, für den ist zudem ein neuer Energieausweis Pflicht.

Gibt es keine Ausnahmen?

Die EnEV sieht aber auch Ausnahmen vor. Brennwertkessel, Niedertemperaturkessel sowie die Heizungen in Ein- und Zweifamilienhäusern sind von der Verordnung ausgeschlossen, wenn der Eigentümer seit 1. Februar 2002 mindestens eine damit betriebene Wohnung selber nutzt. Kommt es zum Eigentümerwechsel, hebt sich die Ausnahme hingegen wieder auf. Der neue Eigentümer muss die EnEV dann binnen zwei Jahren umsetzen.

Wozu der neue Energieausweis?

Seit 1. Mai gibt es auch Änderungen für den Haus- oder Wohnungsverkauf. So müssen energetische Eigenschaften dem Kunden transparent gemacht werden. Auf einen Blick soll ersichtlich sein, ob ein Objekt mit Öl oder Gas betrieben wird. Auch die Energieeffizienzklasse von A+ bis H ist zur obligatorischen Angabe geworden, die in den neuen Energieausweisen zu finden ist. Werden diese Auflagen bei Inseraten nicht erfüllt, droht ein Bußgeld von bis zu 15.000 Euro. Einige Eigentümer brauchen aber auch einen Energiebedarfsausweis.

Was ist der Energiebedarfsausweis?

Der Energiebedarfsausweis ist dem Energieausweis ähnlich. Er dokumentiert den Energieverbrauch über die letzten drei Jahre und ist fällig, sollte ein Gebäude vor 1977 errichtet worden sein und es weniger als fünf Wohnungen bieten. Der Energiebedarfsausweis ist deutlich detaillierter und muss aufwendiger erstellt werden. Für den nötigen Heizungscheck sind Architekten, Ingenieure oder registrierte Energieberater zuständig. Für einige Hausbesitzer entstehen somit zusätzliche Kosten, die aber bei der Steuererklärung geltend gemacht werden können.

Wozu der ganze Aufwand?

Die neue Energieeinsparverordnung, die im Oktober 2013 beschlossen wurde, beruht auf dem Kyoto-Protokoll von 1997. Demnach setzt es sich die Bundesregierung zum Ziel, bis 2050 einen nahezu klimaneutralen Gebäudezustand zu erreichen. Kritiker wie der Bundesverband Erneuerbare Energie (BEE) kritisieren den Weg zu diesem Ziel aber scharf. Nach Meinung des BEE würden nur 13 Prozent der überholten Heizungen von der Verordnung erfasst werden. Etwa 11 Millionen Niedertemperaturheizungen würden übergangen und somit sei die EnEV 2014 wirkungslos und ungeeignet, die Energiewende im Wärmesektor anzutreiben.

Wird die Energiewende nicht zu teuer?

Die Kritik des BEE scheint gerechtfertigt, wenn man langfristig denkt. Ein radikaler Austausch veralteter Heiztechnik ist nötig, um mit weniger Ressourcen effizienter Heizen zu können. Veraltete Technik treibt die Verbraucher hingegen in eine Kostenspirale, da Öl und Gas nicht billiger werden, je weniger davon zur Verfügung steht. Der Heizölpreis hat sich in den letzten 15 Jahren beispielsweise vervierfacht; während sich der Gaspreis verdoppelt hat. Eine Heizungsmodernisierung amortisiert sich demnach schon nach etwa zehn bis fünfzehn Jahren. Außerdem wird ein Wechsel des Heizkessels mit Zuschüssen gefördert und in Kombination mit einer Solaranlage erhalten Hausbesitzer weitere 2.000 Euro vom Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA).

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