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Gesetzliche Regelungen für Fracking

06.06.2014

(Bild) Fracking

Das Thema Fracking sorgt seit geraumer Zeit für Kontroversen. Während sich Umweltschützer und die Grünen klar für ein Verbot dieser Art von Gasförderung aussprechen, sehen insbesondere Energie- und Chemiekonzerne ein erhebliches Potential im Fracking. Derzeit existiert in Deutschland auch keine gesetzlich verankerte Regelung zum Gas-Fracking. Das soll sich nun ändern.

Fracking nur unter strengen Auflagen

Für die Bundesregierung ist es nun an der Zeit, die ungeregelte Situation für die Schiefergasförderung in Deutschland zu beenden. Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) verfasste dazu ein Schreiben an den Haushaltsausschuss des Bundestages, aus dem hervorgeht, dass zeitnah Regelungen für das Gas-Fracking getroffen würden.
Wie im Koalitionsvertrag festgelegt, soll es für die Schiefergasförderung strenge Auflagen geben. Demnach muss eine Umweltverträglichkeitsprüfung vorgenommen werden und es gilt ein generelles Verbot für Fracking in Wasserschutzgebieten. Eine klar definierte Regelung begrüße auch der Chemiekonzern BASF, wie ein Sprecher mitteilte. Das Fracking zur Möglichkeit zu erheben, sei längst an der Zeit, auch wenn diese Art von Gasförderung an strenge Bedingungen geknüpft ist. Außerdem betonte die BASF, dass es wichtig sei, das Potential von deutschem Schiefergas gesichert zu ergründen.

Vorbild USA: Günstige Gaspreise dank Fracking

Der Gaspreis ist für die BASF ein wesentlicher Wirtschaftsfaktor. Der Vorstandschef des Konzerns Kurt Bock argumentierte, dass das Erdgas 2013 in den USA lediglich ein Drittel von dem kostete, was man in Europa bezahlt. Weiterhin unterstellte er der Politik, dass sie nicht bereit sei, hierzulande neue Energiequellen nutzbar zu machen. Dabei gehe Fracking nicht per se mit Umweltbelastungen einher, so Bock weiter. Diese Ansicht teilt die in Heidelberg ansässige Deutsche Rohstoff AG (DRAG), welche das Förderverfahren stets verteidigt. Thomas Gutschlag, Vorstandsmitglied der DRAG, äußerte in diesem Zusammenhang, dass die deutsche Landwirtschaft sehr viel mehr Chemie auf die Felder pumpe, die für das Grundwasser garantiert gefährlich würde.

Warum sich die Bundesregierung nun in puncto Fracking unter Zugzwang sieht, scheint offensichtlich. Vor allem die Auseinandersetzung mit Russland im Ukraine-Konflikt, hat erneut die Frage aufgeworfen, ob Fracking nicht wie in den USA eine gute Möglichkeit sein könnte, um von russischem Erdgas unabhängig zu werden.

Konsequenzen von Fracking

Sobald die Schiefergasförderung wieder auf den Tisch kommt, schlagen Umweltschützer Alarm – und das wohl nicht zu Unrecht. Um an die im Schiefergestein eingelagerten Gasvorkommen zu gelangen, behilft sich das Fracking eines flüssigen Cocktails aus Wasser, Sand sowie Chemikalien, der unter hohem Druck in das Gestein gepresst wird. Dadurch brechen die Schieferschichten auf, das Gas kann entweichen und entsprechend aufgefangen werden.

Problematisch an dieser Fördermethode ist, dass deren Folgen nicht annähernd gänzlich bedacht werden können. So dauert es womöglich Jahre oder Jahrzehnte, bis sich die Umweltverträglichkeit des Fracking tatsächlich zeigt. Ein weiterer wichtiger Punkt sollte zu bedenken geben, ob sich ein dicht besiedeltes Land wie Deutschland (4.440 Einwohner je Quadratkilometer) wirklich an die USA (33 Einwohner je Quadratmeter) auf dem Fracking-Hintergrund anlehnen sollte. Denn immerhin ist durch das Gas-Fracking nicht nur das Grundwasser gefährdet, sondern wenn die in den Boden gepresste Chemie in Form von giftigen Gasen wieder austreten würde, hätte dies für die deutsche Bevölkerung katastrophale Auswirkungen. Auch das Argument anderer Chemikalien im Umlauf ist abwegig, da Fracking die Umweltsituation nichtsdestotrotz verschlimmern würde.

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