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Proteste wegen Fracking-Legalisierung

07.06.2014

(Bild) Fracking

In Berlin wird gerade ein Gesetzesentwurf zur Legalisierung von Fracking vorbereitet. Auch wenn die riskante Fördermethode in Deutschland nur unter strengen Auflagen ermöglicht werden soll, so macht sich doch ein starker Protest dagegen breit.

Fracking birgt mögliche Risiken für das Trinkwasser und folglich für Umwelt und Bürger. Auch wenn die Schiefergasgewinnung in den USA der Wirtschaft sehr dienlich ist, so ist Deutschland dichter besiedelt und von Süßwasservorkommen abhängiger als die USA. Will Deutschland das Risiko einer fragwürdigen Fördertechnik eingehen? Die Große Koalition neigt aktuell dazu und bereitet einen Gesetzesentwurf vor. In der Bevölkerung regt sich hingegen Widerstand.

Proteste gegen Fracking

Der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) aus Bonn lehnt die Gesetzesvorbereitungen für das Fracking, sowohl in den Niederlanden als auch in Deutschland, entschieden ab. Die Initiative plant einen Sammeleinspruch und will Unterschriften sammeln. „Die Risiken jeglichen Frackings sind nicht kontrollierbar oder beherrschbar“, warnt Oliver Kalusch. Deshalb ruft der BBU dazu auf, sich gegen das Fracking zur Wehr zu setzen und gemeinsam vom Einspruchsrecht Gebrauch zu machen.

Deutschlandweiter Widerstand

Derzeit sind die Reaktionen auf die Fracking-Legalisierung noch unorganisiert und über das gesamte Bundesgebiet verteilt. Für eine wirksame Protestaktion braucht es Struktur. Zu Aktionen ist es aber beispielsweise schon im Kreis Warendorf bei Münster gekommen. Dort will ExxonMobil Testbohrungen durchführen. Die Freien Wähler machten gegen den Antrag des Gasproduzenten mobil und rieten dazu, Werbeversprechen, es würde keine Chemikalie zum Einsatz kommen, skeptisch zu betrachten. Die Bauern plakatieren Slogans wie „Stop Fracking! – Keine Chemie in unserer Erde“ und auch alle Fraktionen des Kreistags sind gegen eine Bohrung.

Fracking-Gesetz gefährdet die Demokratie

Mit lauten Getriller, Plakaten und Parolen mündete der Protest gegen das Fracking in Konstanz sogar in eine Demonstration. 500 Bürger gingen gegen die Gasfördermethode auf die Straße. Hintergrund war hier zudem das Freihandelsabkommen mit den USA, nach welchem das Interesse der Konzerne zukünftig das Maß aller Dinge sein könnte. Verbände kritisieren in diesem Zusammenhang die Missachtung der Demokratie, in der Verträge nicht hinter verschlossenen Türen ausgehandelt und abgesegnet werden. Die Demonstranten kündigten an, eine Million Unterschriften gegen das Abkommen zu sammeln. Mitte Mai hatten sie bereits die 500.000-Marke geknackt.

Proteste gegen Fracking auch im Ausland

Auch in Kanada kam es bereits zu Demonstrationen gegen das Fracking. Das umweltbewusste Land will sich nicht an der Gasfördermethode nicht beteiligen. Tausende gingen in Vancouver, Alberta, Quebec, Toronto und anderen Städten auf die Straße. An der Westküste gab es Versammlungen von je bis zu 1.000 Menschen. Die Protestbewegung fordert neben einem Frackingverbot den Rücktritt des kanadischen Ministerpräsidenten.

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