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Spanien bringt sich als neues Transitland ins Gespräch

26.06.2014

(Bild) Gas aus SpanienUm die Abhängigkeit von russischer Energie zu verringern, sucht die EU anlässlich der Ukraine-Krise nach Alternativen. Spanien hat sich in diesem Zusammenhang als Transitland angeboten und schlägt vor, Europa mit Gas aus Algerien zu versorgen.

EU will Energieabhängigkeit von Russland reduzieren

Mitte Juni war der Gasstreit zwischen Russland und der Ukraine soweit eskaliert, dass die russische Gazprom ihre Lieferungen an die Ukraine komplett eingestellt hat. Zuvor hatte das weltweit größte Erdgasförderunternehmen angekündigt, die Ukraine nur noch gegen Vorkasse mit Gas versorgen zu wollen, da das Land frühere Lieferungen nicht zahlen konnte. Der Lieferstopp könnte aber durchaus auch für die restlichen EU-Staaten folgenreich sein, da die Ukraine eines der wichtigsten Transitländer für russische Gasimporte an andere EU-Länder ist. Und viele EU-Staaten sind ebenfalls von der russischen Energie abhängig: Alleine Deutschland deckt mehr als ein Drittel seines Bedarfs an Gas durch Russland ab. Aufgrund dessen strebt die EU an, ihre Energieabhängigkeit von Russland zu verringern.

Spanisches Gassystem: Hoch entwickelt, aber unausgelastet

Im Zuge der aktuellen, energiepolitischen Entwicklungen stellt sich Spanien derzeit als Transitland für Gaslieferungen, auch jenseits von Russland, zur Verfügung. Das südeuropäische Land verfügt über ein hoch entwickeltes Gassystem und könnte theoretisch auch zwölf Prozent des russischen Gasimportes liefern. Aktuell sei das spanische Gaswerk überhaupt nicht ausgelastet, da die Nachfrage an Gas, in Folge der Wirtschaftskrise, erheblich zurückgegangen ist. Damit Spanien auch andere EU-Mitgliedsstaaten mit Gas beliefern kann, muss jedoch das sogenannte Midcat-Projekt fertiggestellt werden. Bei diesem handelt es sich um eine 184 Kilometer lange Pipeline, die durch Spanien und Frankreich führt. Ihre Fertigstellung ist für 2015 geplant.

Energieexperten warnen vor neuer Abhängigkeit

Spanien ist eines der wenigen EU-Länder, dass von Russland weder Gas noch Öl bezieht. Mehr als die Hälfte des Gases erhält das südeuropäische Land, über zwei Pipelines im Mittelmeer, von Algerien. Den Rest liefern Länder wie Peru, Norwegen und der Persische Golf an sechs moderne Hafenterminals Spaniens, von wo aus das Gas direkt in das spanische Gasnetz eingespeist wird. Energie-Experten, wie Gonzalo Escribano, warnen jedoch vor einer neuen Abhängigkeit von einem unzuverlässigen Lieferanten. Algerische Förderanlagen sind nicht nur veraltet und störanfällig, sondern seit kurzem auch das Ziel terroristischer Anschläge. Stattdessen sollte Europa die Marktstellung Russlands schwächen, in dem es sich an andere Energielieferanten wendet. Erwartungsgemäß könnte dadurch ein transparenter Gaspreis ausgehandelt werden, der deutlichen unter dem russischen Gaspreis liegen würde.

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