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Start für Fracking an Mecklenburgs Küste

28.06.2014

(Bild) Fracking OstseeIn Saal am Ribbnitzer Bodden wird nach drei Jahren Stillstand wieder Fracking betrieben. Demonstranten an der Bohrstelle konnten den Einsatz der umstrittenen Technik nicht verhindern.

„Stop Fracking“ stand auf den Schildern der Bürgerinitiative „Erdöl Barth“ am letzten Montag, als in Saal bei Barth die Testarbeiten erstmals seit 2011 wieder aufgenommen wurden. Hauptsächlich kritisierten die Demonstranten, dass Umweltberichte und Naturschutzbehörden beim Genehmigungsverfahren zu wenig Berücksichtigung fanden und „dass die Behörden hier alleine auf Basis wirtschaftlicher Erwägungen entschieden haben“, so Sprecher der Initiative Hannes Luck. Die Demonstration gegen Fracking ist nicht die erste in Deutschland. Dennoch ist die Fördermethode inzwischen zugelassen. Im Auftrag des deutsch-kanadischen Unternehmens Central European Petroleum (CEP) presste die Firma Halliburton in drei Durchgängen 450 Kubikmeter Flüssigkeit in die 2700 Meter tiefliegende Lagerstätte, um so die Zuflussbedingungen des Öls zu verbessern. In den nächsten Wochen wird sich am Saaler Bodden herausstellen, wie viel gefördert werden kann. Besteht Erfolg, werden auf 130 Quadratkilometern 20 Bohrungen mit 7 Bohransatzpunkten durchgeführt.

Fracking ist ein schlimmes Wort

Das Wort „Fracking“ bezeichnet allgemein das Aufbrechen bzw. Offenhalten des Speichergesteins in der Tiefe. Dabei wird zuerst eine vertikale Bohrung durchgeführt, die kurz vor dem Speicher in eine horizontale Bohrung abgelenkt wird. Mit hohem Druck wird Flüssigkeit mit bestimmten Zusätzen, wie in diesem Fall Zellulose und Keramikkügelchen, durch die Bohrung gepumpt. Aufgrund dessen entstehen Risse im Gestein, die die Durchlässigkeit des Gesteins erhöhen. So kann mit dem Verfahren sowohl Gas als auch Öl gefördert werden. Auftraggeber des mecklenburgischen Projekts, CEP, bevorzugt allerdings den Begriff „Kluft-Optimierung“. Fracking sei, ein schlimmes Wort, das aus Amerika herübergeschwappt ist, erklärt Jacobus Bouwmann, einer der Gründerväter von CEP.

Noch keine Bundesgesetze für Fracking

Bisher gibt es auf Bundesebene keine auf das Fracking-Verfahren zugeschnittene Gesetzgebung. Die Schieferlagerstätten will man zwar im Gegensatz zu konventionellen Lagerstätten verbieten, aber auch dafür fehlt bisher noch die juristische Grundlage. In einem Gesetzentwurf, über den jetzt im Sommer beraten werden soll, wird das konventionelle Fracking unter die Aufsicht der Wasserbehörden gestellt. Die größte Gefahr, die vom Fracking ausgeht, ist die Verunreinigung des Grundwassers. Außerdem ist eine obligatorische Umweltverträglichkeitsprüfung angedacht. Zum jetzigen Zeitpunkt aber können Bergämter ohne jegliche Absprache mit dem Umweltministerium Genehmigungen erteilen. Der Sachverständigenrat für Umweltschutz sprach sich bereits Mitte letzten Jahres generell gegen Fracking aus: Aufgrund seiner begrenzten Ergiebigkeit und der schwierigen Einschätzung des Förderpotenzials der Lagerstätten würde es nicht dabei helfen, Gaspreise zu senken oder die Versorgungssicherheit zu gewähren. Deswegen sei hier dem öffentlichen Interesse Vorrang einzuräumen – bislang vergeblich.

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