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Verunreinigtes Bier? Wie die Gasförderung die Getränkequalität gefährdet

24.07.2014

Wasserqualität

Sommer, Sonne, kalte Getränke: An einem schwülheißen Wochenende wie dem letzten gönnt man sich gerne ein paar gemütliche Stunden auf der heimischen Terrasse und genießt ein erfrischendes Getränk. Die deutschen Getränkehersteller schlagen allerdings Alarm: Sie sehen die Getränkequalität durch Fracking in Gefahr.

Getränkehersteller machen Front gegen Fracking

Für die Getränkequalität im Allgemeinen und für die von Bier und Mineralwasser im Besonderen ist die Beschaffenheit des verwendeten Wassers von eminenter Bedeutung. Dieses darf keinesfalls verunreinigt sein. Doch neue Methoden der Energiegewinnung, nicht zuletzt das sogenannte Fracking, stellen ein potentielles Risiko dar. Mehrere deutsche Bierbrauer und Getränkehersteller haben sich deshalb zu einem Bündnis zusammengeschlossen, dessen Ziel eindeutige Regeln zum Schutz vor den Gefahren der umstrittenen Gasförderung aus tiefen Gesteinsschichten sind. Aus Sorge um die Sauberkeit der hiesigen Wasservorkommen fordern sie ein allgemeines Fracking-Verbot in Einzugsgebieten für die Herstellung von Getränken, die Trinkwasserversorgung und Lebensmittelproduktion.

Welche Risiken hat Fracking für die Getränkeindustrie?

Unter Fracking versteht man Tiefbohrungen zur Aufsuchung oder Förderung von Erdöl und Erdgas. Dabei werden die Gesteinsschichten mittels eines flüssigen Gemisches aus Wasser, Sand und Chemikalien unter massivem hydraulischen Druck aufgebrochen. Insbesondere die zum Teil hochtoxischen chemischen Stoffe stellen jedoch eine enorme Gefahr für Umwelt und Trinkwasser dar, sollten sie mit dem Trinkwasser in Kontakt kommen.

Auf Seiten der Bierhersteller sorgt man sich um das seit fast 500 Jahren bestehende Reinheitsgebot des Bieres. Durch Fracking könnte es gefährdet werden. Auch die Mineralwasserbranche hat Angst vor den Verschmutzungen, welche durch diese Art der Energieerzeugung hervorgerufen werden können. Gemäß der Mineral- und Tafelwasserverordnung (MTVO) muss natürliches Mineralwasser aus vor Verunreinigungen geschützten Quellen stammen und von ursprünglicher Reinheit sein. Das bedeutet allerdings, dass durch Fracking bewirkte Unsauberkeiten nicht durch technische Methoden wieder entfernt werden dürfen.

Grüne pochen auf Fracking-Verbot

Seit den 1960er Jahren werden in Deutschland Bohrungen nach konventionellen Erdgaslagerstätten durchgeführt. Die dafür geltenden Regelungen sollen laut Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel und Umweltministerin Barbara Hendricks (beide SPD) deutlich verschärft werden. Kritiker warnen aber vor zu großen Schlupflöchern, die angeblich in einer Reihe von Detailvorschlägen bestehen. Der Grünen-Fraktionsvorsitzende Oliver Krischer tritt dafür ein, dass das Fracking-Verfahren hierzulande nicht zugelassen wird. Seiner Ansicht nach dürfte es zudem keine gesetzlichen Durchschlüpfe für die neuen Anordnungen geben. Schließlich müssen Trinkwasser und Getränke sauber und rein sein. Nur so lässt sich das Feierabendbier sorgenfrei genießen.

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