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Streit um Fracking: Ist die Skepsis unbegründet?

04.08.2014

(Bild) Fracking-Streit

Segen oder Fluch? Über kaum eine Technologie wird in Deutschland zurzeit so heftig diskutiert wie über die Förderung von Erdgas aus tiefen Gesteinsschichten, das sogenannte Fracking. Die einen stufen es als eine Risikomethode ein, die anderen betonen die Chance auf mehr Unabhängigkeit bei Öl- und Gasimporten.

Oberste Umweltbehörde legt Gutachten vor

Im Zusammenhang mit der umstrittenen Schiefer- und Kohleflözgas-Förderung gilt es, noch viele Fragen zu klären. Nun hat das Umweltbundesamt (UBA) vergangene Woche ein 600-seitiges Gutachten vorgelegt, in dem es massive Bedenken gegen das Fracking äußert und auf strengere gesetzliche Vorgaben drängt. Im Mittelpunkt der Forderungen stehen vor allem drei Punkte: Die Aufbereitung der mit Chemikalien angereicherten Flüssigkeit, die nach dem Bohren aus dem Bohrloch austritt, müsse geklärt, der Grundwasserschutz deutlich besser garantiert und das gesamte Verfahren für jeden Bürger transparent werden.

Verbot in Wasserschutzgebieten

Beim Fracking (kurz für: „Hydraulic Fracturing“) handelt es sich um die Gewinnung von industriell verwertbaren Gesteinsgasen über chemische Prozesse unter hohem hydraulischen Druck. Kritiker befürchten, dass es zu einer Emission von Giftstoffen in Luft und Erde sowie zu langfristigen Gesundheitsschäden führe. Mithin plädiert das UBA dafür, Fracking in allen Wasser- und Naturschutz- sowie Heilquellschutzgebieten untersagen zu lassen. Die Anfang Juli von Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel und Umweltministerin Barbara Hendricks (beide SPD) präsentierten Eckpunkte sollten schnell in ein neues Gesetz überführt werden, erklärt die Behörde mit Hauptsitz in Dessau-Roßlau.

Kein Grund für Ängste?

Nicht wenige Experten halten die UBA-Vorgaben allerdings für zu strikt. In einem Zeitungsinterview bezeichnete der Präsident der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe, Hans-Joachim Kümpel, die Skepsis gegenüber dem Gas-Fracking als „unbegründet“. Seiner Ansicht nach gelte das zumindest dann, wenn man bei dieser Art der Energiegewinnung die „erforderliche Sorgfalt“ walten lasse. Wissenschaftliche Argumente gegen das Verfahren seien nur mit Mühe zu finden. Die Politik agiere daher „übervorsichtig“. Geteilt werde diese Ansicht von allen hiesigen geologischen Diensten. EU-Kommissar Günther Oettinger (CDU) ist sich überdies sicher, dass Fracking über Jahrzehnte hinweg eine Reduktion der deutschen Abhängigkeit von russischen Gas-Importen bewirken kann.

USA als Positivbeispiel

Dass die Fracking-Methode tatsächlich (vor allem preislichen) Erfolg haben kann, zeigt sich anhand der Vereinigten Staaten. Aufgrund der verstärkten Förderung von Schiefergas durch Fracking hat das Land in den vergangenen Jahren seine CO2-Emissionen erheblich gesenkt. US-Präsident Barack Obama sieht dies auch als Chance auf eine Befreiung vom Öl-Knebel des Nahen Ostens.

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