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Russische Drohungen: Erhöhen sich die Gaspreise?

07.08.2014

Auswirkungen auf Gaspreise

Seitdem der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine entbrannt ist, sorgt man sich in Europa um die Auswirkungen auf die Gasversorgung. Zuletzt hat Moskau mit negativen Folgen für die Energiepreise gedroht. Doch wie groß ist die Gefahr wirklich?

Nur eine vieldeutige Aussage

Als Reaktion auf die Verschärfung der westlichen Sanktionen sprach Russland vor wenigen Tagen davon, dass es „zwangsläufig“ zu einem Anstieg der Preise auf dem europäischen Energiemarkt kommen werde. Für Verbraucher mag die Warnung unheilvoll klingen, letztlich ist sie aber vor allem eines: vieldeutig. Bei genauer Betrachtung sagt der Satz nur, dass sich irgendwann in Europa irgendwelche Energiepreise erhöhen. Welche Preise (Rohöl? Gas? Strom?) exakt gemeint sind, bleibt unklar. Dasselbe gilt für den Zeitpunkt und die Ursache. Wodurch sollen die Preise nach oben klettern? Weil Russland sie hochschraubt? Alles, was im Raum steht, ist eine Aussage, die viele Deutungen zulässt.

Ukraine-Krise bisher ohne Auswirkungen

Nicht nur deshalb scheint die Diskussion übertrieben. Ein Mitarbeiter des Analysehauses Energy Brainpool erklärt, dass sowohl die Annexion der Krim als auch die Einstellung der Gaslieferungen an die Ukraine den Gaspreis bislang unberührt gelassen haben Die Preise in Europa sind seit Jahresanfang sogar um mehr als 40 Prozent gefallen. Hintergrund seien die milden Temperaturen in den Winter- und Frühlingsmonaten. Sie hätten den Energieverbrauch stark reduziert, sodass die Gasmärkte überversorgt waren.

Bundesregierung bleibt gelassen

Deutschlands politische Handlungsträger haben sich unbeeindruckt ob der russischen Drohung gezeigt. Aus dem Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hieß es, dass derzeit kein Anlass zur Sorge bestehe. Denn der deutsche Gasbezug aus Russland ist in großen Teilen über langfristige Lieferverträge geregelt, manche reichen bis ins Jahr 2035. Preissteigerungen seien lediglich bei Neukontrakten möglich. Wer gegen bestehende Verträge verstößt, muss mit hohen Bußgeldern rechnen. Zwar sind Zweifel, ob sich Russlands Präsident Wladimir Putin davon abschrecken lässt, durchaus berechtigt. Experten weisen gleichwohl daraufhin, dass steigende Energiepreise auch für sein Land keineswegs vorteilhaft sind.

Wie können Lieferengpässe abgefedert werden?

Die Gaskosten deutscher Verbraucher setzen sich zu rund einem Drittel aus den Importpreisen zusammen. Wenn sich diese wider Erwarten erhöhen, wäre der Anstieg bei jenen demnach weniger hart. Auf der Heizkostenabrechnung würde man den Effekt aber trotzdem spüren. Mithin ergibt es Sinn, nach mehr Unabhängigkeit vom russischen Gas zu streben. Eine neue Studie des Fraunhofer-Instituts für Windenergie und Energiesysteme (IWES) hat unlängst demonstriert, wie die Bundesrepublik das in absehbarer Zeit schaffen kann. Das Ziel müsse eine beschleunigte Umsetzung der Energiewende sein. Unter anderem durch raschere energetische Gebäudesanierungen, einen verstärkten Einsatz von Biomasse und die elektrochemische Erzeugung von Gas durch Strom (Power-to-Gas-Verfahren) könnte Deutschland bereits im Jahr 2030 auf russische Importe verzichten.

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