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Dreht die Ukraine jetzt den Gashahn zu?

18.08.2014

(Foto) Gasstreit eskaliert

Vor kurzem drohte Russland wegen der durch die USA und EU verhängten Wirtschaftssanktionen mit Konsequenzen für den europäischen Energiemarkt. Die meisten Experten schätzten die Gefahr für steigende Gaspreise allerdings gering ein. Doch Gefahr droht deutschen Gaskunden derzeit nicht durch Russland, sondern durch die Ukraine, die sich mit einem Paukenschlag in die Debatte einmischte.

Gasdurchleitung nur bei neuen Verträgen

Der ukrainische Regierungschef Arsenij Jazenjuk kündigte kürzlich neue Sanktionen gegen Russland an und deutete in diesem Zusammenhang einen Transitstopp von russischem Gas in die EU an. Das Sanktionspaket wurde am vergangenen Donnerstag vom ukrainischen Parlament beschlossen, unklar ist allerdings, ob auch das russische Energieunternehmen Gazprom betroffen ist.

Wie der ukrainische Staatskonzern Naftogaz verlauten ließ, könne man bei Sanktionen gegen Gazprom unter Umständen weiter Gas in die EU leiten. Das Gas müsse den Europäern jedoch bereits gehören, sobald es die russisch-ukrainische Grenze passiert. Diese Einschränkung zieht gravierende Änderungen nach sich: In diesem Fall müssten die Lieferverträge zwischen dem russischen Konzern Gazprom und den europäischen Abnehmerstaaten zu Gunsten der Ukraine von Grund auf geändert werden. Das Problem hierbei ist jedoch, dass weder Gazprom noch die europäischen Abnehmer daran ein Interesse haben.

Transitstopp ist keine leere Drohung

Die Furcht vor einer Gaskrise im kommenden Winter ist berechtigt. Zwar halten Experten den Transitstopp derzeit noch für unwahrscheinlich, da die Ukraine damit ein Ende der europäischen Unterstützung riskieren würde. Falls der Bürgerkrieg im Osten der Ukraine jedoch noch schlimmere Ausmaße annimmt und die Rebellen weiter von Russland unterstützt werden, könnte die Ukraine den Transitstopp doch noch als Sanktion gegen den Kreml einsetzen.

Konsequenzen für die EU

Käme es zu dem Transitstopp, hätte das Auswirkungen auf die Gasversorgung in Europa. Im vergangenen Jahr lieferte Russland etwa 167 Milliarden Kubikmeter Gas in die EU und die Türkei, etwa die Hälfte davon floss durch ukrainische Pipelines. Ein Ausweichen auf andere Pipelines, die nicht durch die Ukraine führen, würde eine Reduzierung der Gasmenge bedeuten. Dann könnten nur noch etwa 104 Milliarden Kubikmeter Gas aus Russland in den Raum EU-Türkei fließen.

Zwar verfügen Länder wie Deutschland über sehr gut gefüllte Gasspeicher, doch diese Reserven wären im Winter nicht schnell genug verfügbar. Der Gasverbrauch ist dann laut Eugen Weinberg, dem Chef-Rohstoffanalysten der Commerzbank, so hoch, dass gleichzeitig Gas aus Pipelines und Gasspeichern strömen müsste, um den Bedarf zu decken. Es bleibt daher zu hoffen, dass sich die Ukraine nicht zu dem Transitstopp für russisches Gas entschließt.

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