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Fracking-Risiken: Schürt die Politik übertriebene Ängste?

08.09.2014

(Foto) Streit um FrackingIm Streit um die umstrittene Öl- und Gasfördermethode Fracking ist nach wie vor kein Ende in Sicht. Nun wurde bekannt, dass die Ergebnisse einer Studie des Umweltbundesamtes durch die Politik umgedeutet wurden. Was dürfen Verbraucher überhaupt noch glauben, wenn es um Fracking geht?

Streit um Vor- und Nachteile

Keine Frage, das Thema Fracking erhitzt die Gemüter. Seit Monaten wird in Deutschland über die Öl- und Gasfördermethode gestritten, bei der ein Gemisch aus Wasser, Chemikalien und Stützstoffen in tiefe Gesteinsschichten gepresst wird, um das weit unter der Erdoberfläche liegende Gas und Öl zu fördern. Fracking-Befürworter betonen, wie sehr die Gaspreise durch die Schiefergasförderung sinken könnten. Gegner des Frackings weisen auf die zahlreichen Risiken hin, die die Gasfördermethode mit sich bringen kann. Da es beim Fracking viele Fragezeichen gibt, planen Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel und Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (beide SPD) eine neue politische Regelung. Derzeit wird ein gemeinsamer Gesetzentwurf erarbeitet, der Fracking teilweise verbieten soll. Dieser Entwurf basiert unter anderem auf einem Gutachten des Umweltbundesamtes (UBA) von Ende Juli, das die Risiken der Fördermethode verdeutlichte. Genau dieses Gutachten sorgt jedoch aktuell für Streit.

Mehrere Interpretationen einer Studie

Sowohl Politiker als auch Vertreter des Umweltbundesamtes erklärten nach Veröffentlichung der Studie, dass Fracking keine Zukunftstechnologie sei. Umweltministerin Hendricks stellte die Wirtschaftlichkeit der Gasfördermethode in Frage und fordert strengste Voraussetzungen für Fracking. Die Präsidentin des Umweltbundesamtes, Maria Krautzberger, wurde noch deutlicher und erklärte Fracking mit Bezug auf die Studie zur „Risikotechnologie“. Uwe Dannwolf, Hydrogeologe und Autor der besagten Studie, machte nun jedoch deutlich, dass er die dramatischen Reaktionen auf die Studie nicht nachvollziehen könne. Er betonte, dass das Gutachten die Erdgas-Fördermethode wesentlich nüchterner sehe, als dies von der Politik gedeutet wird. Dannwolf hält die Risiken des Frackings für beherrschbar und erklärte, diese gingen nicht über die Risiken anderer Technologien hinaus. Seiner Ansicht nach ist beispielsweise die Angst vor einer unkontrollierten Ausbreitung der Fracking-Flüssigkeit in Trinkwasserschichten unbegründet. Eine Reaktion von Hendricks und Krautzberger gab es dazu nicht.

Eine sachliche Debatte ist nötig

Dannwolf steht mit seinen Erkenntnissen nicht allein, ein neuer Bericht der Deutschen Akademie der Technikwissenschaften (acatech) gibt ihm recht. Die Experten des acatech kommen in ihrem Bericht zu dem Fazit, dass die Risiken des Frackings beherrschbar seien und ein generelles Verbot der Fördermethode in Deutschland nicht begründbar sei. Dies zeigt, dass weiterhin eine sachliche Debatte über das Fracking erforderlich ist.

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