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Weniger russisches Gas für Europa: Machtspiele?

12.09.2014

(Foto) Gas-Engpass in EuropaSchikane oder technische Störung? Energieversorger aus Polen und Deutschland vermelden geringere Gaslieferungen aus Russland. Hat der russische Gasriese Gazprom die Liefermenge absichtlich zurückgefahren oder ist alles nur ein Missverständnis?

Drohungen wahr gemacht?

Seit Ausbruch der Ukraine-Krise wächst in Europa die Angst, dass es im kommenden Winter zu Gasengpässen kommen könnte. Schließlich ist die Ukraine ein wichtiges Transitland für russisches Gas. Da es jedoch von Europa Unterstützung in Krieg gegen die vermutlich von Russland unterstützen Separatisten erhält, drohte Russlands Präsident Putin bereits mit Konsequenzen. Ist es nun soweit?

Liefermengen nehmen ab

Der größte deutsche Energieversorger E.on teilte laut Spiegel Online mit, es gebe „verringerte Liefermengen“ von russischem Gas. Allerdings gab das Unternehmen keine Gründe dafür an. Da die deutschen Gasspeicher derzeit gut gefüllt sind, sei der Rückgang allerdings nicht besorgniserregend. Von Seiten des Energiekonzerns RWE gab es keine Angaben zu Veränderungen der russischen Gaslieferungen. Der polnische Energieversorger PGNiG stellte jedoch einen deutlichen Rückgang der russischen Erdgaslieferungen fest. Wie das Unternehmen gestern mitteilte, fielen seit Montag die Lieferungen um 20 bis 24 Prozent geringer aus, als dies mit dem russischen Gaskonzern Gazprom vereinbart wurde. Alle drei Leitungen, die Polen über die Ukraine und Weißrussland mit russischem Gas versorgen, seien davon betroffen. Laut Unternehmensangaben werde nun die Ursache der Lieferengpässe geprüft. Möglich sind sowohl technische Probleme als auch eine Drosselung der Gasliefermenge. Wie PGNiG weiter erklärte, könne das fehlende Gas derzeit über andere Gaslieferungen kompensiert werden.

Gazprom weist Vorwürfe zurück

Angesichts der aktuellen Ereignisse fragen sich viele Verbraucher, ob Russland seine Drohungen wahr gemacht und Konsequenzen für den europäischen Energiemarkt eingeläutet hat. Schließlich ist Polen eines der europäischen Länder, dass am stärksten Kritik an Russland wegen dessen Kurses in der Ukraine-Krise äußert. Der russische Staatskonzern Gazprom widersprach den Vermutungen und erklärte, Mitteilungen über gedrosselte Gasliefermengen seien unkorrekt. Man liefere nach wie vor genauso viel Gas nach Polen wie in den vergangenen Tagen.

Gas-Embargo könnte Deutschland treffen

Wie sich dieser Streit entwickelt, ist bislang noch nicht abzusehen. Für deutsche Gaskunden gilt: Sollte Russland tatsächlich die Gaslieferungen drosseln oder komplett einstellen, sind die hiesigen Gasspeicher gut genug gefüllt, um den Ausfall zunächst abzufedern. Allerdings warnen Energieexperten bereits davor, dass diese Reserven nur fünf Monate reichen. Bei einem längeren Gas-Embargo aus Russland und einem kalten Winter müssten sich deutsche Gaskonzerne und deren Kunden auf Lieferengpässe und Gasknappheit einstellen.

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