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Gesetzentwurf: Gibt es bald ein Frackingverbot?

15.09.2014

(Foto) Öl- und GasförderungVerbot oder Weiterführung? Im Streit um Fracking sind die Fronten in Deutschland weiter verhärtet. Die Regierung will die umstrittene Öl- und Gasfördermethode bis 2021 verbieten, von Seiten der Wirtschaft wird jedoch vor einem Verbot gewarnt. Fest steht: Fracking hat sowohl Vor- als auch Nachteile für deutsche Verbraucher.

Probebohrungen sollen erlaubt bleiben

In der vergangenen Woche berichteten die Ruhr Nachrichten, dass die Bundesregierung die Erdgasförderung durch Fracking bis mindestens 2021 verbieten wolle. Zu diesem Zweck ziehe die Regierung ein bis 2021 begrenztes Moratorium in Erwägung. Den Ruhr Nachrichten zufolge ist das Moratorium Teil eines Gesetzentwurfs, der derzeit zwischen Umwelt- und Wirtschaftsministerium abgestimmt werde. Eine zweite Möglichkeit wäre ein Verbot, das nur vom Bundestag wieder aufgehoben werden könne. Laut dem Bericht soll die Erdgasförderung mittels Fracking aus bis zu 3.000 Metern Tiefe verboten werden. Das konventionelle Fracking in Sandstein soll jedoch, ebenso wie Probebohrungen zur Förderung von Schiefergas, nicht untersagt werden.

Mehr Zeit für Abwägung

Schon bald will die Bundesregierung den Gesetzentwurf der Öffentlichkeit präsentieren. Wie der SPD-Umweltexperte Frank Schwabe gegenüber der Zeitung Handelsblatt betonte, wolle man „Fracking im US-Stil“ bis mindestens 2021 verhindern, um dadurch mehr Zeit für die Abwägung von Chancen und Risiken zu haben. Zuletzt gab es Streit um ein Gutachten des Umweltbundesamtes (UBA), dessen Ergebnisse in der Politik kontrovers dargestellt wurden.

Kontroverse Diskussionen

Gegner der umstrittenen Gasfördermethode befürchten, dass durch die beim Fracking eingesetzten Chemikalien das Trinkwasser verschmutzt werden könnte. Zudem befürchten Fracking-Gegner weitere Umweltschäden und Erdbeben in den Förderregionen. Das UBA-Gutachten kommt indes zu dem Schluss, Fracking sei nicht risikobehafteter als andere Fördertechnologien. Nun hat sich auch die Wirtschaft eingeschaltet und warnte laut „Handelsblatt“ vor einem Aus für Fracking. Der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) beispielsweise fürchtet um die Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie und appellierte an Kanzleramtsminister Peter Altmaier (CDU), seinen Einfluss auf das Umwelt- und Wirtschaftsministerium geltend zu machen.

Vor- und Nachteile der Fördermethode

Die Förderung von Erdgas mittels Fracking würde – auch wenn sie noch so umstritten ist – einige Vorteile für deutsche Gaskunden bieten. So würde sie beispielsweise die Unabhängigkeit von russischem Gas vorantreiben. Auch hat das Beispiel USA, wo Fracking schon länger durchgeführt wird, gezeigt, dass durch die Schiefergasförderung die Gaspreise deutlich sinken. Allerdings zeigen die USA eben auch, wie es nicht geht: Berichte von brennbarem Leitungswasser haben gezeigt, dass bei dieser Fördermethode eine besondere Sorgfalt gewahrt werden muss, damit es eben nicht zu Verunreinigungen des Grundwassers und anderer Umweltschäden kommt.

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