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So prüfen Sie Ihre Gasrechnung richtig

30.09.2014

(Foto) Fehlerhafte Gasrechnung?

Flattert die nächste Gasrechnung ins Haus, beginnt bei vielen Verbrauchern das große Grübeln: Habe ich wirklich so viel Gas verbraucht? Um Streit mit dem Gasversorger zu vermeiden, sollten Kunden die Rechnung detailliert prüfen. Das Verbrauchermagazin Finanztest gibt wertvolle Tipps dazu.

Ist der Zählerstand korrekt?

Häufiger als man denkt passieren Fehler bei der Gasabrechnung. Diese basieren unter anderem darauf, dass der Versorger oder der Kunde selbst den Zähler nicht abgelesen haben. In einem solchen Fall schätzt das Unternehmen den Gasverbrauch und erstellt anhand der Schätzung die Rechnung. Kunden können im Nachhinein noch den richtigen Zählerstand ablesen und melden, damit der Versorger die Rechnung anpassen kann. Alternativ dazu kann man auch die nächste Abrechnung abwarten, in der vorher zu viel gezahlte Beträge verrechnet werden.
Wer eine neue Wohnung oder ein neues Haus bezieht, sollte unbedingt den Anfangsstand des Gaszählers ablesen und an seinen Gasversorger melden. Hat man das vergessen und zahlt wegen einer falschen Schätzung zu viel Geld, kann dies später kaum noch korrigiert werden.

Zähler überprüfen

Damit die richtigen Zählerstände an den Gasversorger gemeldet werden können, muss der Zähler natürlich einwandfrei funktionieren. Hat ein Kunde das Gefühl, der Zähler arbeitet nicht fehlerfrei, kann er bei seinem Versorger eine Zählerprüfung beantragen. Diese ist kostenlos, wenn der Zähler defekt ist. Funktioniert der Zähler allerdings tadellos, muss der Gaskunde selbst die Kosten für die Überprüfung tragen – je nach Zähler sind dann 50 bis 250 Euro fällig.

Der richtige Preis

Ebenso wichtig wie der korrekte Zählerstand ist auch, dass in der Abrechnung der richtige Preis zugrunde gelegt wird. Dieser muss dem zum Vertragsschluss vereinbarten Preis entsprechen. Grund- und Arbeitspreis sowie Umlagen und Steuern dürfen sich nur verändern, wenn es eine Vertragsgrundlage dafür gibt. In den Geschäftsbedingungen zum Versorgungsvertrag muss klar geregelt sein, wann, wie und warum der Gaspreis steigen darf. Gegen eine Preiserhöhung in der Gasrechnung können Kunden binnen drei Jahren widersprechen.

Fehler melden

Wer Fehler in seiner Gasrechnung gefunden hat, sollte sich umgehend an seinen Versorger wenden. Dies gilt im Übrigen nicht nur, wenn die Rechnung zu hoch ausfällt. Auch wenn der Versorger auffällig wenig Geld verlangt, sollten Verbraucher stutzig werden. Fällt der Fehler später auf, muss der Kunde hohe Nachzahlungen leisten. Kommt es wegen einer fehlerhaften Abrechnung zum Streit mit dem Energieversorger, können Kunden die kostenlose Beratung der Schlichtungsstelle Energie in Anspruch nehmen. Kann auch diese nicht vermitteln, bleibt noch der Gang zum Anwalt oder vors Gericht.

Diese und weitere Tipps zur Prüfung Ihrer Gas- und Heizkostenabrechnung können Sie in unserem Ratgeber „So überprüfen Sie Ihre Heizkostenabrechnung“ jederzeit nachlesen.

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