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E.ON: So radikal baut sich der Energiekonzern um

02.12.2014

(Foto) Grüne Zeiten bei E.ONAufbruchstimmung beim Energieriesen E.ON: Der Konzern plant einen radikalen Umbau hin zum reinen Ökoenergie-Anbieter und will Gas, Kohle und Atomkraft den Laufpass geben. Mehr zu den Gründen dafür und den Folgen für Kunden verrät PREISVERGLEICH.de.

E.ON will grüner werden

Große Energiekonzerne sstehen schon länger unter dem Druck der Energiewende. E.ON reagierte nun und kündigte an, im Jahr 2016 seine Gas-, Kohle- und Atomkraftwerke in eine neue Gesellschaft auszulagern und unter der Marke E.ON SE nur noch das Geschäft mit Ökostrom, Energienetzen und Kundenlösungen fortzuführen. Damit zerschlägt sich der Konzern selbst. Als Grund für den radikalen Umbau nannte Vorstandschef Johannes Teyssen unter anderem, dass das bislang breite Geschäftsmodell von E.ON den neuen Herausforderungen des Marktes nicht mehr gerecht würde – daher der radikale Schritt der Neuaufstellung.

Kraftwerke arbeiten unrentabel

E.ON hat schon länger mit hohen Schulden zu kämpfen. Gründe dafür sind ein starker Expansionskurs und die Energiewende. Der wachsende Anteil von erneuerbaren Energien am deutschen Energiemix sorgt dafür, dass Kohle- und Gaskraftwerke nicht mehr rentabel arbeiten und für Verluste sorgen. Daher zieht der Konzern nun die Reißleine: Das bisherige E.ON-Kerngeschäft in Form von Gas-, Kohle- und Atomkraftwerken soll 2016 abgespalten und teilweise an die Börse gebracht werden. Diese neue Gesellschaft soll auch die milliardenschweren Rückstellungen für den Rückbau der Kernkraftwerke des Unternehmens und die Lagerung des Atommülls übernehmen.

Bleiben nur noch „grüne“ Kunden bei E.ON?

Was bedeutet die Aufspaltung E.ONs nun für die Kunden des Düsseldorfer Unternehmens? Zunächst einmal gibt es für Verbraucher, die über E.ON Erdgas oder Strom beziehen, keine Änderungen. Was 2016 passiert, wenn das Kraftwerksgeschäft abgespalten wird, ist noch unklar, da es von Seiten des Unternehmens hierzu keine konkreten Informationen gibt. Klar ist zunächst nur, dass sich die verbleibende, „grüne“ Gesellschaft auf die drei Teilbereiche Erneuerbare Energien, Energienetze und Kundenlösungen beschränken wird. Im letztgenannten Bereich will E.ON seinen Kunden in Zukunft neue Dienstleistungen und Produkte rund um die Themen dezentrale Erzeugung und Energieeffizienz bieten. Ob Kunden konventioneller Energieträger wie Erdgas oder Kohlestrom dann zwangsläufig den Anbieter wechseln müssen, ist offen.

Hintergründe zum Umbau des Energieriesen E.ON liefert das folgende Interview mit Glaudia Kempfert vom Deuten Institut für Wirtschaftsforschung e.V. (DIW):

Quelle: YouTube/Voigt Collegen

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