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Gaslieferung: Was das Aus der South-Stream-Pipeline bedeutet

08.12.2014

(Foto) Moskau stoppt Pipeline-BauAufruhr auf dem europäischen Gasmarkt: Nachdem Russlands Präsident Putin überraschend das Ende für die transeuropäische Gaspipeline South Stream verkündet hat, folgt ein Strategiewechsel des russischen Staatskonzerns Gazprom für Europa. Wie russisches Gas nun nach Europa kommen soll, erklärt PREISVERGLEICH.de.

Aus für South Stream Pipeline

Durch die Gaspipeline South Stream sollten 38 Millionen Haushalte in der EU mit russischem Gas versorgt werden. Nun wurde das Bauprojekt jedoch durch Russlands Präsident Putin abgesagt. Schuld daran sei nach Aussage Putins die EU. Diese hatte den Weiterbau der Pipeline blockiert, die von Anapa am Schwarzen Meer über den Balkan bis zur italienischen Grenze verlaufen sollte. Die EU-Kommission bemängelte vorrangig, dass Gazprom sowohl die Leitung betreiben als auch das Gas liefern sollte – was nicht mit EU-Recht vereinbar sei. Ein weiterer Grund der Blockade dürfte jedoch auch Russlands Rolle im Ukraine-Konflikt sein. Durch die südliche Pipeline wollte Russland sein Gas am Krisenland Ukraine vorbei in die EU transportieren. Doch nicht nur das: Auch die südosteuropäischen Länder sollten durch die neue Pipeline enger an Russland gebunden werden.

Türkei: Druckmittel im Machtpoker?

Kurz nach der Verkündung des endgültigen Stopps des Projektes South Stream erklärte der Chef des russischen Energiekonzerns Gazprom, Alexej Miller, das Unternehmen habe einen Strategiewechsel für Europa beschlossen. Dieser beinhaltet eine Stärkung des Transitlandes Türkei. Nach den Plänen von Gazprom wird die Türkei in Zukunft jährlich bis zu 63 Milliarden Kubikmeter Gas verteilen können und steigt damit zum zweitgrößten Verteilungszentrum für russisches Gas in Europa auf. Das wichtigste Verteilungszentrum bleibt nach wie vor Deutschland, das über die Nord Stream Pipeline russisches Gas importiert und in Nordeuropa verteilt. Laut Miller könne die Türkei ihre neue Rolle auf dem interkontinentalen Gasmarkt im geopolitischen Machtpoker mit der EU als Druckmittel einsetzen. Das bisher wichtigste Transitland für russisches Gas in Europa, die Ukraine, werde dagegen laut Gazprom-Chef Miller bald bedeutungslos sein.

Wie geht’s jetzt weiter?

Bislang hat Russland bereits knapp vier Milliarden Euro für den Leitungsbau der South Stream Pipeline investiert. Diese Kapazitäten werden nun für die Gaslieferungen in die Türkei genutzt. Die bestellten Leitungsrohre werden wie geplant durch das Schwarze Meer verlegt, enden allerdings in der Türkei und nicht – wie ursprünglich geplant – im EU-Mitgliedsland Bulgarien. Über die South Stream Pipeline sollten Ungarn, Bulgarien, Italien, Kroatien, Österreich, Slowenien, Griechenland und Rumänien mit russischem Gas versorgt werden. Nach dem Aus des Projekts muss die EU nun andere Wege der Gasversorgung für die Region finden.

Hintergründe zum Aus des Pipeline-Projekts liefert das folgende Video:

Quelle: YouTube/euronews (auf Deutsch)

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