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Gassperren: So vielen Menschen wurde das Gas abgedreht

10.12.2014

(Foto) kalte Heizung wegen GassperreWenn das Geld nicht mehr zum Heizen reicht: Laut der Bundesnetzagentur steigt die Zahl der Gassperren rasant an. Immer mehr Menschen können ihre Rechnung nicht mehr zahlen und müssen frieren. Verbraucherschützer sind empört.

115.000 Menschen ohne Gas

Der kürzlich veröffentlichte „Monitoringbericht Energie 2014“ enthält zahllose Details zum deutschen Strom- und Gasmarkt. Neben Informationen zu Gaspreisen und dem Wechselverhalten enthält er aber auch brisante Zahlen zu einem sensiblen Thema: der Sperrung des Strom- oder Gasanschlusses. Wie der Bericht verrät, haben Energieversorger insgesamt 45.890 Haushalten im Jahr 2013 das Gas abgedreht. Da in einem Haushalt durchschnittlich 2,5 Personen leben, mussten also knapp 115.000 Menschen ohne Gas zum Heizen, Kochen und der Warmwasseraufbereitung auskommen.

Enormer Anstieg der Sperren

Besorgniserregend ist der Anstieg der Gassperren im Vergleich zum Jahr 2011: Innerhalb von nur zwei Jahren ist die Zahl der gesperrten Gasanschlüsse um 36,6 Prozent gestiegen. Aribert Peters, Vorsitzender des Bundes der Energieverbraucher, schätzt laut der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung, dass die Zahl der Sperren auch im laufenden Jahr weiter ansteigen wird. Angesichts der zuletzt wieder leicht gestiegenen Preise für Gas und Strom könnte er Recht behalten. Wie die Bundesnetzagentur ermittelte, stieg der durchschnittliche Gas- und Strompreis zwischen April 2013 und April 2014 um 1,3 Prozent an.

Wann droht eine Gassperre?

Wenn der Verbraucher mit seinen Zahlungen für Strom oder Gas mit mindestens 100 Euro im Rückstand ist, darf sein Energieversorger eine Sperrung des Anschlusses verhängen. Diese muss er allerdings vier Wochen vorher ankündigen. In Ausnahmefällen darf der Versorger die Sperre nicht durchsetzen, nämlich wenn im Haushalt Menschen leben, für die die Sperre ein Gesundheitsrisiko bedeutet. Dazu gehören

– Kinder
– Schwangere
– kranke Personen

Kann der Anschlussinhaber glaubhaft versichern, dass er seiner Zahlungspflicht umgehend nachkommt, darf der Versorger ihm nicht den Gashahn zudrehen. Auch wenn ein Kunde Einspruch gegen eine Rechnung oder Preiserhöhungen eingereicht hat und den alten Gaspreis weiter bezahlt, darf sein Versorger ihm keine Gassperre androhen.

Gefahr für Leib und Leben

Dass die Energieversorger bei einem Zahlungsrückstand ihrer Kunden zum drastischen Mittel der Sperre greifen, sorgt vielerorts für Unverständnis. Aribert Peters vom Bund der Energieverbraucher nannte das Vorgehen ein „Unding“ und findet es nicht akzeptabel für einen europäischen Sozialstaat. Besonders im Winter stellen Energiesperren eine „Gefahr für Leib und Leben“ der betroffenen Verbraucher dar. Peters schlägt daher vor, Energiesperren nach dem Vorbild Frankreichs wenigstens im Winter auszusetzen.

Nicht immer liegt die Schuld an der Energiesperre beim Kunden des Versorgers. Auch Vermieter und Hausverwaltungen drücken sich vor Zahlungen, was für Kunden schlimme Folgen haben kann:

Quelle: YouTube/ARD

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