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Energie-Urteil: Die Trödelei mit Kundenguthaben hat ein Ende

23.01.2015

(Foto) Urteil zu GuthabenauszahlungDas muss man sich mal vorstellen: Energiekunden verbrauchen weniger Gas und müssten Geld von ihrem Versorger zurück bekommen, doch der zahlt das Guthaben nicht aus. Dass ein solches Geschäftsgebaren nicht in Ordnung ist, finden nicht nur Kunden und Verbraucherschützer, sondern auch das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf.

Versorger verstößt gegen die eigenen AGB

Geklagt hatte die Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen gegen einen Energieversorger, weil dieser Guthaben aus Abrechnungen nicht umgehend erstattete, sondern erst allmählich mit den monatlichen Abschlägen verrechnete. Dieser kundenunfreundlichen Praxis schob das OLG nun einen Riegel Vor (Az. I-20 U 136/14). In der Verhandlung kritisierten die Richter zudem, dass der Energieversorger mit seiner zögerlichen Auszahlungspraxis sogar gegen die eigenen Verträge verstößt. In den Geschäftsbedingungen stand nämlich, dass das Unternehmen ein Guthaben spätestens mit dem nächsten Abschlag verrechnen muss. Kunden, deren Energieversorger mit der Auszahlung von Guthaben bislang getrödelt hat, sollten auf eine sofortige Erstattung des Geldes pochen und auch eine realistische Höhe der monatlichen Abschläge verlangen.

Überhöhte Abschläge sind unzulässig

Die Verbraucherzentrale ging vor dem OLG Düsseldorf außerdem gegen die überhöhten Abschlagsforderungen des Energieunternehmens vor. Dieses verlangte einfach die hohen Abschläge des Vorjahres weiter, obwohl sich aus der Jahresabrechnung ein geringerer monatlicher Betrag ergab. Die Richter hielten auch dieses Vorgehen des Unternehmens für unzulässig. Ab sofort müssen sich die monatlichen Abschläge am tatsächlichen Verbrauch des Kunden orientieren – überhöhte Abschläge kämen laut OLG einer rechtswidrigen Vorauszahlung gleich.

Das können Kunden nun tun

Wer bislang einige Zeit auf die Auszahlung seines Rechnungsguthabens warten musste, sollte von seinem Gasversorger verlangen, dass dieser zu viel gezahltes Geld unverzüglich erstattet oder spätestens mit dem nächsten Abschlag verrechnet. Und wer den Verdacht hat, dass die monatlichen Abschläge angesichts des aktuelles Gasverbrauchs zu hoch sind, sollte seinen Energieversorger um realistische Abschläge bitten. Wie man diese berechnet? Das ist ganz einfach:

1. Gasverbrauch aus der letzten Jahresabrechnung mit dem aktuellen Arbeitspreis multiplizieren
2. Grundpreis für das neue Abrechnungsjahr addieren
3. Summe durch 12 Monate teilen.

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