PREISVERGLEICH.de - Preise vergleichen im unabhängigen Preisvergleich mit TÜV Note 1,7
PREISVERGLEICH.de
Gas-Hotline Ortstarif, Mobilfunk abweichend
Mo-Fr: 10:00 - 18:00 Uhr

0341 35575 80310
Mo-Fr: 10:00 - 18:00 Uhr
Bekannt aus dem TV!

Pipeline-Pläne: Wie soll russisches Gas nach Europa kommen?

28.01.2015

(Foto) Moskaus neue Pipeline-PläneNeue Runde im Europäisch-Russischen Gasstreit: Gazprom will Gas ab 2016 nur noch über die Türkei nach Europa liefern. Wie das Gas von dort in die EU-Staaten gelangen soll, ist unklar.

Turkish Stream geht 2016 ans Netz

Gazprom macht ernst: Am Dienstag erklärte der Chef des russischen Energiekonzerns, die geplante Gas-Pipeline in die Türkei solle bis Ende 2016 in Betrieb genommen werden. Damit will Gazprom künftig die Ukraine als Gastransitland umgehen. Wie Miller sagte, soll die neue Pipeline nach Südeuropa aus vier Leitungen bestehen, von denen eine Gas ausschließlich in die Türkei transportieren wird. Die geplante Turkish-Stream-Pipeline soll pro Jahr 63 Milliarden Kubikmeter Gas unter Umgehung der Ukraine ins südliche Europa liefern.

Anstieg der Gaspreise befürchtet

Wenn die neue Gas-Pipeline durch das Schwarze Meer in Betrieb genommen wird, müsste die EU selbst für viel Geld eine Verbindung zur Turkish Stream bauen, damit russisches Gas weiterhin in der EU ankommt. Bislang erhält die EU ein Drittel ihres Erdgases aus Russland, wobei etwa die Hälfte davon durch die ukrainische Leitung fließt. Wegen des Konflikts in der Ukraine und der dadurch verstärkten Spannungen mit Russland will sich die EU jedoch mittelfristig unabhängiger vom russischen Gas machen. Daher wird auch nach alternativen Gasquellen gesucht. Sollte sich die EU jedoch dem Druck Russlands beugen und Gas über die Turkish Stream beziehen, hätte dies laut Energieexperten Auswirkungen auf den Gaspreis. Weil Russland die Turkish-Stream-Baukosten von geschätzten 23,5 Milliarden Dollar wieder eintreiben müsste, dürfte sich der Gaseinkauf für die EU-Länder deutlich verteuern – eine Last, die schlussendlich die Gaskunden zu schultern hätten.

South Stream wurde zu teuer

Ursprünglich sollte Südeuropa über die South-Stream-Pipeline mit russischem Gas versorgt werden, doch in einem Paukenschlag verkündete Russland Ende des vergangenen Jahres das Ende des Mega-Bauprojektes. Offiziell gab Russland der Europäischen Union die Schuld an der Aufgabe des Projektes. Die EU-Kommission hatte das Projekt zuvor blockiert, weil der russische Gazprom-Konzern sowohl das Erdgas liefern als auch den Zugang zu den Pipelines kontrollieren wollte. Laut der EU-Regeln dürfen Pipelinebetreiber und Gaslieferant jedoch nicht identisch sein. Experten munkeln allerdings, dass dies nur ein Vorwand für Russland war, das Projekt abzusagen. Inoffiziell wurde South-Stream mit wegen der astronomisch hohen Bausumme von 40 Milliarden Dollar beendet.

TÜV Saarland - Note GUT (1,6)
TÜV geprüfte Service Qualität
von PREISVERGLEICH.de

Sie benötigen Hilfe?  

Gas-Hotline

Ortstarif, Mobilfunk abweichend
Mo-Fr: 10:00 - 18:00 Uhr

 0341 35575 80310

Mo-Fr: 10:00 - 18:00 Uhr

Ihre Vorteile  

  • bis zu 500 Euro im Jahr sparen
  • unkompliziert und kostenlos Wechseln
  • kein technischer Umbau nötig
  • Kündigung übernimmt Ihr neuer Anbieter

Unsere Standards  

Kundenbewertung 

5492 Bewertungen ergaben
4.59 von 5.00 möglichen Sternen.
Inhalte | Kontakt | Presse | Magazin | Partnerprogramm | Shops | Werben | Datenschutz | AGB | Impressum PREISVERGLEICH.de bei Facebook PREISVERGLEICH.de bei Google Plus PREISVERGLEICH.de bei Twitter

© 2017 by PREISVERGLEICH.de - Alle Rechte vorbehalten.