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Stillstand bei Ostsee-Pipeline: Droht jetzt ein Gasmangel?

04.02.2015

(Foto) Folgen Baustopp Ostsee-PipelineDerzeit knirscht es gewaltig zwischen Russland und Europa. Wegen des Ukraine-Krieges wurden bereits mehrere Wirtschaftsprojekte mit Russland gestoppt, nun soll angeblich auch Ausbaupläne für die Ostsee-Pipeline Nord Stream vom Tisch sein. Was bedeutet das für die Gasversorgung in Deutschland?

Offizieller Grund: sinkende Gaspreise

Der Ausbau der Ostsee-Pipeline Nord Stream durch zwei zusätzliche Röhren ist offenbar bis auf weiteres gestoppt. Offiziell begründet der russische Gaskonzern Gazprom den Stopp mit den fallenden Gaspreisen. In der vergangenen Woche teilte Gazprom-Manager Viktor Tschubkow mit, dass solche Projekte bei fallenden Gaspreisen eben manchmal nur schwer oder überhaupt nicht zu realisieren seien. Inoffiziell soll aber auch die komplizierte politische Situation zwischen Russland und Europa der Grund dafür sein, dass die Ausbaupläne für Nord Stream auf Eis gelegt wurden. Seit dem Ausbruch des Ukraine-Krieges gibt es Streit zwischen Europa und Russland, weil Russland Milizen in der Ukraine unterstützt.

Drohen nun Gasengpässe?

Durch die Ostsee-Pipeline Nord Stream pumpt Gazprom Gas aus Sibirien nach Lubmin in Mecklenburg-Vorpommern, von wo es teilweise in andere westeuropäische Länder transportiert wird. Die zwei bereits fertiggestellten Röhren von Nord Stream können bis zu 55 Milliarden Kubikmeter Gas pro Jahr durchleiten – das ist etwa die Hälfte des deutschen Jahresgasverbrauchs. Allerdings arbeitet die Pipeline bislang nicht unter Vollast, im Gegenteil: Seit Oktober 2012 werden jährlich rund 30 Milliarden Kubikmeter Gas nach Deutschland geleitet. Nach Angaben eines Gazprom-Sprechers sei diese Kapazität derzeit auch völlig ausreichend. Ein Sprecher der Betreibergesellschaft Nord Stream ergänzte, dass die Pipeline wegen des bisher milden Winters und der gut gefüllten Gasspeicher nur zu gut 35 Prozent ausgelastet sei. Der Stopp der Ausbaupläne hat daher zunächst keinerlei Auswirkungen auf deutsche Gaskunden, ein Gasengpass ist nicht zu befürchten.

Aus für South-Stream-Pipeline

Nord Stream ist nicht das erste Pipeline-Projekt, das nicht wie geplant fortgeführt wird. Schon vor einigen Wochen wurde bekannt, dass Russland das Megaprojekt South Stream gestoppt hat. Schuld am Aus der Pipeline, die durch das Schwarze Meer bis nach Österreich führen sollte, war laut Russlands Präsident Putin die EU. Diese hatte das Projekt blockiert, weil Gazprom sowohl als Gaslieferant als auch als Betreiber fungieren sollte – ein klarer Verstoß gegen EU-Recht. Hinter den Kulissen wird jedoch gemunkelt, dass South Stream zu teuer wurde und man deshalb die Reißleine gezogen habe.

Hintergrundinformationen zur Nord-Stream-Pipeline hält das folgende Video bereit:

Quelle: YouTube/MittelstandsBlog

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