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Energieversorgung: Kommt die EU bald ohne russisches Gas aus?

10.02.2015

(Foto) Gasversorgung Strategiewechsel EuropaDie Ukraine-Krise hat es überdeutlich gemacht: Europa ist zu abhängig von russischem Gas. Um diese Abhängigkeit zu mildern, plant die EU-Kommission laut einem internen Papier einen radikalen Kurswechsel in der Energiepolitik.

Dass sich die Europäische Union eines Tages komplett vom russischen Gas lösen könnte, ist unwahrscheinlich. Dennoch will die EU ihre Verhandlungsposition mit Gazprom und der russischen Regierung stärken und plant dazu einen deutlichen Kurswechsel in der Gaspolitik, wie die Frankfurter Allgemeine Zeitung kürzlich berichtete. Zu den Kernzielen der künftigen europäischen Energiepolitik gehören einem internen Strategiepapier zufolge die folgenden Maßnahmen:

– Europa soll den Gasverbrauch senken
– Europa muss neue Gasquellen erschließen
– die Verhandlungen mit Russland müssen unter neuen Bedingungen geführt werden
– für einzelne EU-Staaten soll ein gebündelter Gaseinkauf ermöglicht werden

EU will sich nicht länger unter Druck setzen lassen

Die Pläne zur Neuordnung der europäischen Energiepolitik sind längst überfällig. Ein Drittel ihres Gases bezieht die EU vom russischen Staatskonzern Gazprom, etwa die Hälfte davon wird – noch – durch die Ukraine geleitet. Der Vizepräsident der EU-Kommission, Maroš Šefčovič, erklärte kürzlich sein Unverständnis darüber, dass Europa sich stets im Sommer darum sorgen müsse, im kommenden Winter nicht genügend Gas zu haben, weil Russland mit Lieferunterbrechungen drohe. Als Konsequenz daraus will Šefčovič Ende Februar ein 22-Seiten starkes Strategiepapier in Brüssel vorstellen, dass die künftige Energie- und Klimapolitik Europas skizzieren soll.

Gebündelter Gaseinkauf in Krisenzeiten

Vor allem die Pläne zu einem gebündelten Gaseinkauf sorgen für Aufsehen. Die Kommission will laut FAZ ein freiwilliges Modell einführen: Danach sollen Staaten wie Bulgarien, die baltischen Staaten oder die Slowakei, die von einem einzigen Lieferanten wie Russland abhängig sind, in Krisenzeiten eng zusammenarbeiten können. Kritiker befürchten dadurch einen zu großen Markteingriff, daher sollen laut der EU-Kommission strenge Vorgaben gelten. Sowohl die Wettbewerbsregeln der EU als auch die Regeln der Welthandelsorganisation WTO müssen beachtet werden.

Umfassende Maßnahmen für mehr Unabhängigkeit

Um sich unabhängiger vom russischen Gas zu machen, schlägt die EU-Kommission zudem vor, den Bau des sogenannten „Südlichen Korridors“ voranzutreiben. Dieser soll die EU an Russland vorbei mit Gas aus der Kaspischen Region versorgen. Ein weiteres Ziel ist die Anbindung an die Gasvorräte im Mittelmeerraum, beispielsweise in Algerien. Dennoch wird auch in Zukunft russisches Gas eine wichtige Versorgungsquelle für Europa darstellen. Laut dem Strategiepapier sollen die energiepolitischen Beziehungen zu Moskau jedoch auf eine neue Basis gestellt werden: die der offenen Märkte, des fairen Wettbewerbs und hoher Umweltstandards.

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