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Ist Flüssiggas der Retter der europäischen Gasversorgung?

04.03.2015

(Foto) Tank mit FlüssigggasWeg vom russischen Gas – so lautet derzeit die Devise in der europäischen Energiepolitik. Flüssiggas, auch als LNG bekannt, spielte bislang eine eher untergeordnete Rolle, könnte allerdings den europäischen Gasmarkt ordentlich durcheinanderwirbeln. Woran das liegt, erklärt PREISVERGLEICH.de.

Woher soll das Gas für Deutschland und Europa kommen? Russische Gaslieferungen bergen die Gefahr eines Lieferstopps wegen des Kriegs im Transitland Ukraine. Fracking-Gas ist wegen diverser Umweltrisiken in der Öffentlichkeit umstritten. Und auch der jüngste Vorschlag, Gas aus autokratischen und korrupten Staaten wie Aserbaidschan und Turkmenistan zu beziehen, sorgte nicht gerade für Begeisterungsstürme unter Europas Energieexperten. Diese verweisen immer wieder auf Flüssiggas als Alternative zu Gaslieferungen über Pipelines. Doch was macht das Flüssiggas so besonders?

Werden Pipelines überflüssig?

Liquefied Natural Gas, kurz LNG, lässt Energieexperten hoffen. Herkömmliches Erdgas wird in einem speziellen Verfahren auf minus 162 Grad Celsius abgekühlt und dadurch verflüssigt. So hat das Gas ein wesentlich geringeres Volumen und kann viel einfacher transportiert werden. Statt durch teure Pipelines kann LNG mittels Tankschiffen oder LKW an seinen Bestimmungsort gebracht werden. Das würde für mehr Sicherheit in der Gasversorgung sorgen. Schließlich verlaufen Pipelines meist durch mehrere Länder und werden in Krisenzeiten gern als Druckmittel einer oder mehrerer Parteien eingesetzt.

In Deutschland fehlt die Infrastruktur

Viele Staaten wie etwa Finnland oder Polen bauen ihre Infrastruktur bereits für die Flüssiggasversorgung aus, doch Deutschland hinkt hinterher. Zumindest bis jetzt. Damit die deutsche Industrie mit LNG versorgt werden kann, wollen die Brunsbütteler Häfen eine Logistik- und Transportinfrastruktur errichten. Vor einigen Wochen schlossen die Brunsbütteler Ports zu diesem Zweck bereits eine Kooperation mit einem Schienenlogistiker ab. Nach Angaben der beteiligten Unternehmen kann nach dem Bau eines LNG-Terminals an der Elbe das Gas über spezielle Kesselwagen ins Binnenland transportiert werden.

Lohnt sich die Investition überhaupt?

Als Lieferanten für LNG kämen vor allem die USA, wo durch Fracking große Mengen Gas gefördert werden, aber auch Norwegen oder der Nahe Osten in Frage. Einen Haken gibt es allerdings: Es müssen sich zunächst genug Industriebetriebe verpflichten, Flüssiggas über einen längeren Zeitraum abzunehmen. Nur dann lohnen sich weitere Investitionen. Da allerdings derzeit die Wettbewerbsfähigkeit von LNG wegen des niedrigen Ölpreises gering ist, müssten schon sehr große Mengen Flüssiggas abgenommen werden, damit der Infrastrukturausbau wirtschaftlich ist. Somit dürfte es also noch eine ganze Weile dauern, bis Flüssiggas in signifikanten Mengen dazu beiträgt, die Gasversorgung in Deutschland und Europa sicherer zu gestalten.

Mehr Informationen über den Energieträger LNG gibt es im folgenden Video:

Quelle: YouTube/DW (Deutsch)

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