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Warum Erdbeben in Holland Europas Gaspolitik erzittern lassen

24.03.2015

(Foto) Erdbeben durch GasförderungWas haben Erdbeben in Holland mit dem russischen Gaskonzern Gazprom zu tun? Eine ganze Menge: Fast 200 Erdbeben gab es in der niederländischen Provinz Groningen seit 2013, die vermutlich auf die Gasförderung zurückzuführen sind. Die Regierung der Niederlande will die Förderung von Gas nun drosseln und bringt die europäische Energiepolitik dadurch gehörig durcheinander.

In der niederländischen Provinz Groningen nahe der deutschen Grenze gab es seit 2013 196 Erdbeben, deren Druckwellen nun auch die europäische Energiepolitik erreichen. Unter der Provinz Groningen im Norden der Niederlande befindet sich das größte Gasfeld Europas, in dem die Unternehmen Shell und ExxonMobil seit einigen Jahren Gasbohrungen durchführen. Diese Bohrungen haben zu folgenschweren Erdbeben geführt, bei denen schon zahlreiche Gebäude in der Provinz beschädigt wurden. Um die Zahl der Erdbeben zu verringern, will die Regierung nun die Gasförderung drosseln.

Förderrückgang soll Erdbebenserie beenden

Etwa 70 Milliarden Kubikmeter Gas wurden in den Niederlanden 2014 gefördert, etwa 61 Prozent davon (42,7 Mrd. Kubikmeter) stammten aus dem Groninger Gasfeld. Hauptabnehmer des Groninger Gases sind unter anderem Deutschland, Großbritannien und Belgien. Um die Erdbebenserie einzudämmen, wurde im Dezember 2014 bereits ein Förderrückgang um 7,3 Prozent geplant, doch das ist manchem Abgeordneten noch nicht genug. Der niederländische Wirtschaftsminister Henk Kamp sorgte kürzlich mit seinem Vorhaben für Aufruhr, die Gasförderung auf 35 Milliarden Kubikmeter zu begrenzen. Wie stark die Förderung tatsächlich zurückgefahren wird, wird jedoch erst am 1. Juli dieses Jahres beschlossen.

Zurück zu russischem Gas?

Ein Rückgang der niederländischen Gasproduktion könnte die europäische Energiepolitik auf den Kopf stellen. Derzeit versuchen die Staaten Europas, sich im Rahmen der neu geschaffenen Energieunion vom Gaslieferanten Russland abzukoppeln. Sollte die Fördergrenze tatsächlich bei 35 Milliarden Kubikmetern liegen, hätte dies gravierende Auswirkungen auf die europäische Gasversorgung. Laut Experten wäre Europa in diesem Fall gezwungen, wieder mehr Gas aus Russland zu importieren. Der Aufruhr um die niederländischen Gasbohrungen könnte jedoch auch direkte Auswirkungen auf die deutschen Verbraucher haben: Schon bei der bloßen Ankündigung eines möglichen Gasförderrückgangs sind die Gaspreise stark gestiegen. Sollten die Niederländer im Juli tatsächlich beschließen, die Gasförderung im Groninger Boden zu drosseln, dürften die Gaspreise weiter steigen.

Mehr Informationen zur Erdbebenserie in der Provinz Groningen hält das folgende Video bereit:

Quelle: YouTube/euronews (deutsch)

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