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Gas-Deal: Steigt Griechenland groß ins Gasgeschäft ein?

13.04.2015

(Foto) Gas-Deal Griechenland RusslandDie europäische Gasversorgung ist im Umbruch und nun schaltet sich noch ein Land in die Diskussion über neue Pipelines ein: Griechenland. Bei einem Treffen in der vergangenen Woche wurden bereits erste Details besprochen. Wird Griechenland bald zum wichtigsten Gas-Transitland Europas aufsteigen?

Um gegen die Schuldenkrise anzukämpfen, will Griechenland nun offenbar auch im lukrativen Gassektor aktiv werden. Russlands Präsident Wladimir Putin und der griechische Ministerpräsident Alexis Tsipras trafen in der vergangenen Woche in Moskau aufeinander und besprachen unter anderem eine Mitwirkung Griechenlands am russischen Pipeline-Projekt. Dabei lockte Putin Tsipras mit der Aussicht, dass Griechenland das wichtigste Gas-Transitland der EU werden könne. 50 Milliarden Kubikmeter Gas sollen jährlich durch die Pipeline-Rohre fließen, dadurch sollen die klammen griechischen Kassen mit Transitgebühren in Höhe von hunderten Millionen Euro aufgefüllt werden.

Was erhofft sich Russland vom neuen Gas-Deal?

Russland lockt Griechenland nicht ohne Grund mit viel Geld und dem Status als Gas-Transitland Nr. 1 in Europa. Für Russland ist die EU bislang ein wichtiger Absatzmarkt für Gas gewesen, doch in den vergangenen Monaten hat sich das Verhältnis deutlich verschlechtert. Der Bau einer geplanten Erdgas-Pipeline durch Südosteuropa (South Stream) wurde im Dezember 2014 von Russland gestoppt. Vorausgegangen war ein Streit über zu viel Macht des russischen Staatskonzerns Gazprom. Dieser wollte bei South Stream gleichzeitig als Pipeline-Betreiber und als Erdgas-Lieferant agieren, was allerdings gegen EU-Recht verstößt. Fast zeitgleich mit der Verkündung des South-Stream-Endes brachte Putin die Türkei als neues Gas-Transitland ins Spiel. Und nun Griechenland: Die neuen Pläne sehen nun offenbar eine Gas-Pipeline vor, die Gas aus Sibirien über die Türkei nach Griechenland transportieren soll. Von dort soll der Energieträger dann über Mazedonien und Serbien bis nach Ungarn geleitet werden.

Europäische Gasversorgung im Umbruch

Für Russland sind die Zeiten vorbei, in denen Gas bis an die Haustür der EU-Verbraucher geliefert wurde. Die neuen Pläne sehen vor, dass das Gas nur noch bis an die Grenzen der EU geleitet wird. Wie es von dort zu den Millionen Gaskunden kommt, ist nun Aufgabe der EU. Diese muss neue Leitungen bauen – dass die Kosten dafür auf die Gaspreise aufgeschlagen werden, ist sehr wahrscheinlich. In der EU stoßen die Pläne Russlands daher auf wenig Begeisterung. Derzeit ist ohnehin eine große Diskussion über die künftige Gasversorgung im Gange. Der europäische Gasmarkt soll im Zuge einer Energieunion umgestaltet werden, geplant ist unter anderem eine größere Unabhängigkeit von russischen Erdgas-Importen.

Mehr über das russisch-griechische Vorhaben verrät das folgende Video:

Quelle: YouTube/RebeccaDEdowson

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