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Gazprom-Chef droht der EU mit Erhöhung der Gaspreise

15.04.2015

Foto Gazprom Gaspreise EUDie Pläne für eine neue Energieunion in Europa haben den Zorn Russlands auf sich gezogen. Der Chef des russischen Gaskonzerns Gazprom, Alexej Miller, drohte der Europäischen Union nun mit einer Erhöhung der Gaspreise. Handelt es sich dabei nur um Säbelrasseln oder müssen sich deutsche Gaskunden schon bald auf steigende Gaspreise gefasst machen?

Die Europäische Union will ihre Energieversorgung umstrukturieren. Einer der Gründe dafür ist das schwierige Verhältnis zu Russland, von dessen Gaslieferungen die EU derzeit noch in großem Maße abhängig ist. Immer mehr Energieexperten und Politiker fordern, dass sich die EU von russischen Gaslieferungen abkehren und Gas aus anderen Quellen beziehen soll. Dass Russland und besonders der staatliche Gasriese Gazprom davon nicht sonderlich begeistert sind, war klar. Daher verwundern auch neue Aussagen des Gazprom-Chefs Alexej Miller nur wenig. Dieser drohte kürzlich auf einer Energiekonferenz in Berlin der EU damit, den Gaspreis anzuheben, falls die EU versuchen sollte, für alle Mitgliedsstaaten einen einheitlichen Preis zu vereinbaren. Sollte die EU auf gleichen Preisen bestehen, so Miller laut des Nachrichtenportals finanzen.net, würde dieser Preis nicht der niedrigste, sondern „ganz klar der höchste“ sein.

Europa wehrt sich gegen Gasmonopolist

Derzeit bezahlen die EU-Mitgliedsländer unterschiedliche Gaspreise an Gazprom. Deutschland beispielsweise zahlt den niedrigsten Gaspreis aller EU-Länder, andere Staaten wiederum ächzen unter sehr hohen Preisen. Aus diesem Grund strebt Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager offenbar bald ein Kartellverfahren gegen den russischen Gasmonopolist Gazprom an. Im Zuge der geplanten Energieunion will Brüssel zudem die Lieferverträge zwischen den EU-Ländern bzw. Unternehmen und Gazprom stärker überwachen, um durch die größere Transparenz die Gaspreise zu senken.

Viel Lärm um nichts?

Geht es nach Gazprom-Chef Miller, soll das genaue Gegenteil der Fall sein. Mit seiner Drohung will er offenbar bezwecken, dass die EU-Länder, die bislang vergleichsweise niedrige Gaspreise an Gazprom zahlen, Brüssel bei den Regulierungsplänen etwas bremsen. Von der EU-Kommission gab es bislang keinen Kommentar zu den Drohungen Millers. Noch ist die Energieunion Zukunftsmusik, die Planungen dafür haben erst in diesem Jahr begonnen. Es dürfte also noch eine ganze Weile dauern, bis die EU und Russland über einen einheitlichen Gaspreis und dessen Höhe verhandeln – vorerst dürften die Drohungen daher keine Auswirkungen auf den deutschen Gaspreis haben.

Mehr über die Pläne zur Energieunion verrät das folgende Video:

Quelle: YouTube/ARD Mittagsmagazin

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