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Fracking: Steigt durch die Gasförderung die Radon-Belastung?

20.04.2015

Foto Gasförderung Fracking Radon-KonzentrationFracking hat hierzulande nicht den besten Ruf. Eine neue Studie aus den USA gibt Kritikern der umstrittenen Gasfördermethode nun neuen Auftrieb. Wie US-Forscher herausfanden, kann die Radon-Belastung in Wohnhäusern durch Fracking steigen. Ein deutscher Experte bezweifelt allerdings einen Zusammenhang.

Wie gefährlich ist Fracking? Wie US-Forscher in einer Studie darstellen, kann die Gasfördermethode die Radon-Belastungen in Wohngebäuden erhöhen. Bei Radon handelt es sich um ein radioaktives Gas, das im Erdreich und in manchen Quellen vorkommt. In den USA und Deutschland gilt Radon als zweithäufigste Ursache für Lungenkrebs. Im US-amerikanischen Bundesstaat Pennsylvania stießen Forscher auf erhöhte Radon-Werte und stellten eine Verbindung zu Fracking-Bohrungen her. Radon ist farb- und geruchslos. Gelangt es beispielsweise durch Risse oder gelöst in Wasser an die Erdoberfläche und sammelt sich in Gebäuden, können es Menschen einatmen und an Lungenkrebs erkranken. Auf diese Art sorgt Radon in den USA für etwa 21.000 Todesfälle jährlich. Auch in Deutschland kommt Radon vor, hauptsächlich im Schwarzwald, Erzgebirge oder auch Fichtelgebirge, und sorgt hierzulande für knapp 2000 Todesfälle durch Lungenkrebs.

Mit den Fracking-Bohrungen stiegen die Radon-Werte

Die Ergebnisse der US-Forscher beruhen auf einer Auswertung von Daten des Umweltministeriums von Pennsylvania. Die Datenbank enthält die Radon-Messwerte von mehr als 860.000 Gebäuden aus den Jahren 1989 und 2013. Die Messwerte wurden mit diversen Einflussfaktoren wie Wetter, Gegend und Jahreszeit verglichen. Die Häuser, in denen Quellwasser statt der öffentlichen Wasserversorgung genutzt wurde, hatten um 21 Prozent höhere Messwerte. Besonders hoch waren die Radon-Konzentrationen in Bezirken, in denen Fracking erfolgte. Kurz nach dem Beginn der Schiefergasbohrungen im Jahr 2005 stiegen die Messwerte dort auffällig stark an.

Besteht in Deutschland keine Gefahr?

Müssen sich nun auch deutsche Verbraucher um einen Anstieg der Radon-Werte sorgen? Immerhin hat die Bundesregierung kürzlich ein Fracking-Gesetz auf den Weg gebracht, dass Fracking unter bestimmten Voraussetzungen erlaubt. Michael Kosinowski beschwichtigt. Laut des Experten von der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR) in Hannover sei der Zusammenhang zwischen Fracking und erhöhten Radon-Konzentrationen nicht gerechtfertigt. Er vermutet, der Anstieg der Radon-Werte hänge mit der stärkeren Dämmung der Wohngebäude in Pennsylvania seit 2005 zusammen, wodurch das Gas schlechter entweichen kann. Den Faktor Dämmung ließen die US-Forscher bei ihrer Analyse außen vor. Zudem lassen sich die Verhältnisse in den USA laut Kosinowski nicht auf Deutschland übertragen. Die deutschen Gebiete, die für die Förderung von Schiefergas in Frage kämen, wiesen nur geringe Radon-Konzentrationen auf.

Mehr Informationen zum radioaktiven Gas Radon hält das folgende Video bereit:

Quelle: YouTube/GRS | Deutschland

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