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Deutschland geht das Gas aus: Neue Umlage soll Zukunft sichern

16.05.2015

Gasherd mit GasflammeMan dreht selbstverständlich die Heizung und den Gasherd auf, ohne daran zu denken, dass die Leitung mal leer sein könnte. Warum sollte man auch? Die Erfahrung lehrt, Deutschland ist ein reiches Land. Doch schon in 5 Jahren erfährt dieses Image herbe Kratzer.

Deutschlands Gasreserven gehen zur Neige. Die Erträge aus den Förderregionen Elbe-Weser und Weser-Ems haben sich in den letzten sieben Jahren beinah halbiert. Voraussichtlich 2020 werden auch die Zulieferungen aus den benachbarten Niederlanden massiv gedrosselt, da Erdbeben die Gasversorgung beeinträchtigen. Das lässt sich noch einige Zeit kompensieren, aber letztlich fällt bis 2030 etwa ein Drittel des deutschen Erdgases weg. Wie drastisch diese Prognose ist, wird jedem klar, der diese Einbuße auf sein Gehalt anwendet.

Milliarden für Umbau des Gasnetz

Die Gaswirtschaft will angesichts der schlechten Aussicht auf die Zukunft ein Mammutprojekt starten, welches Milliarden kostet. Vorgesehen ist, das Gasnetz umzubauen und neue Leitungen aus Russland und Norwegen anzuzapfen. Etwa 300 Kilometer Pipeline sollen neu gebaut werden. Da sich durch diese Zulieferungen die Gasqualität aber verändert, müssen zudem Millionen Endgeräte umgebaut werden. Woher die Milliarden für diesen Kurswechsel kommen? – Natürlich von den Verbrauchern. Ähnlich wie bei der EEG-Umlage für Strom aus erneuerbaren Energien, wird eine Umlage die Umrüstung des deutschen Gasnetzes finanzieren.

Der Unterschied von L- und H-Gas

Im Detail geht es beispielsweise um die Umrüstung der Gasherde, Therme oder Heizungsanlagen. Sie benötigen neue Ventile, andere Düsen und die Luftzufuhr muss neu abgestimmt werden. Warum? Das Gas, welches bislang im deutschen Netz verfügbar ist, ist sogenanntes L-Gas (L für „low“, niedrig) mit geringem Brennwert. Künftig wird aber das H-Gas (H für „high“, hoch) bezogen, wie es Großbritannien, Norwegen und Russland anbieten. Unabhängig von der Umlage, die laut Bundesnetzagentur 2015 einen Euro pro Haushalt im Jahr nicht überschreiten soll, wird H-Gas dann zukünftig teurer sein, als das bisherige L-Gas. Dies soll sich laut Gasanbieter jedoch durch einen geringeren Verbrauch ausgleichen. – Verbraucherschützer warnen hingegen, die Umstellung könnte auch genutzt werden, um eine Gaspreiserhöhung zu maskieren. Zudem würde die Umlage noch drastisch steigern, um die benötigten 1,7 Milliarden Euro aufzubringen. Und noch ein Pulverfass wartet auf die Verbraucher: Die nötige Gasgeräteanpassung in Nord- und Westdeutschland, bezahlen auch Verbraucher in Bayern mit.

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