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Erstickungstod nach Gasunfall: Gericht verurteilt Gas-Monteur

28.05.2015

Foto Gerichtsurteil nach GasunfallDie falsche oder nicht ausreichende Wartung der Gasheizung kann fatale Folgen haben. Das Freiburger Amtsgericht befasste sich kürzlich mit einem besonders tragischen Fall. Es verurteilte einen Gas-Monteur wegen des Erstickungstodes eines Ehepaares vor zwei Jahren.

Millionen Menschen in Deutschland heizen mit Gas. Unter normalen Umständen ist eine Gasheizung sehr sicher, doch in seltenen Fällen tritt Gas aus und wird zum lebensgefährlichen Sicherheits- und Gesundheitsrisiko. Austretendes Gas ist hochentzündlich und birgt für die Menschen im betroffenen Haus die Gefahr einer Kohlenmonoxidvergiftung. Im Falle eines Gasunfalls beginnt anschließend die mühsame Ursachenforschung: Warum trat das Gas aus? Und wer muss dafür verantwortlich gemacht werden?

Gas-Monteur arbeitete nicht sorgfältig genug

Vor dem Amtsgericht Freiburg wurde kürzlich ein Gasunfall mit besonders tragischen Folgen verhandelt. Ein Ehepaar erstickte in seinem Haus, nachdem Gas aus der Heizungsanlage ausgetreten war. Das Gericht stellte fest, dass der zuständige Monteur bei der Wartung der Gasheizung nicht sorgfältig genug gearbeitet hatte. Wegen fahrlässiger Tötung in zwei tateinheitlichen Fällen verurteilte ihn die zuständige Richterin zu einer Geldstrafe von 90 Tagessätzen zu je 30 Euro und der Übernahme der Verfahrenskosten.

Wie kam es zu dem Unfall?

Mit der Unterstützung von drei Gutachtern fand das Gericht heraus, wie es zu dem folgenreichen Gasaustritt kommen konnte. Der Kondensatablauf der Gasheizung war verstopft, woraufhin sich Wasser in der Kondensatwanne staute und die Abgasöffnung verschloss. Dadurch trat giftiges Kohlenmonoxid aus. Die Gasheizung befand sich im Keller, doch weil die Kellertür offen stand, konnte sich das Gas im Haus ausbreiten. Durch undichte Fenster wurde das Kohlenmonoxid nach oben gesaugt und breitete sich in allen Wohn- und Schlafräumen aus. In der Folge erstickte das im Haus lebende Ehepaar.

Tipps: Was ist bei einem Gasleck zu tun?

Das A und O für eine einwandfreie Funktion der Gasheizung ist deren richtige Wartung und der Betrieb gemäß der Gebrauchsanweisung. Erdgas ist normalerweise geruchslos, doch dem Heizungsgas in Deutschland wird ein Duftstoff beigemischt, damit Betroffene bei einem Gasleck gewarnt sind. Der Duft des aromatisierten Erdgases erinnert stark an Ammoniak, riecht unangenehm und faulig – gasig eben. Wer den typischen Gasgeruch im Haus wahrnimmt, sollte die folgenden Tipps unbedingt beherzigen:

– sofort jede Art von Feuerquelle löschen
– keine Lichtschalter, Steckdosen oder Geräteschalter benutzen
– großzügig lüften
– ggf. Gashahn zudrehen
– Mitbewohner informieren und Räumlichkeiten verlassen
– Feuerwehr und Gasversorger informieren

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