PREISVERGLEICH.de - Preise vergleichen im unabhängigen Preisvergleich mit TÜV Note 1,7
PREISVERGLEICH.de
Gas-Hotline Ortstarif, Mobilfunk abweichend
Mo-Fr: 10:00 - 18:00 Uhr

0341 39 37 37 33
Mo-Fr: 10:00 - 18:00 Uhr
Bekannt aus dem TV!

Streit mit Gazprom: Wird Erdgas bald zur Mangelware?

11.06.2015

Immer wieder gibt es zwischen der EU und dem russischen Gasriesen Gazprom Streit um die Energieversorgung. Europas Wettbewerbshüter werfen dem Konzern vor, er schalte in Osteuropa die Konkurrenz aus. Der konterte nun mit einer Warnung: Europa wird mit einer großen Lücke bei der Lieferung von Erdgas konfrontiert. Ist das nur eine leere Drohung oder wird es tatsächlich bald ungemütlich?

Moskau – Der vom Kreml gesteuerte russische Energieriese Gazprom hat Pläne bekräftigt, von 2019 an kein Gas mehr durch die Ukraine in die Europäische Union zu pumpen. «Der russisch-ukrainische Gastransitvertrag wird nach dem Auslaufen 2019 nicht verlängert, ein neuer Vertrag ist nicht geplant», sagte Vizevorstandschef Alexander Medwedew am Dienstag Agenturen zufolge in Moskau.

Gazprom setzt auf Energieversorgung durch das Schwarze Meer

In den vergangenen Jahren hatte es wiederholt Streit gegeben zwischen Russland und der Ukraine, dem wichtigsten Transitland für russisches Gas in Richtung EU. Grund war unter anderem ein Konflikt um unbezahlte Rechnungen. Das hatte auch zu einem Lieferstopp geführt.

Medwedew zufolge wird Gazprom im laufenden Jahr rund 155 Milliarden Kubikmeter Gas nach Europa und in die Türkei pumpen. 2014 hatte das Unternehmen dorthin noch 159,4 Milliarden Kubikmeter Gas geliefert.

Gazprom setze auf den Bau der Pipeline Turkish Stream durch das Schwarze Meer bis zur türkisch-griechischen Grenze, sagte Medwedew. Ein entsprechendes Regierungsabkommen soll noch im Juni unterschrieben werden.

Turkish Stream gilt als Nachfolgeprojekt von South Stream, das Russland Ende 2014 gestoppt hatte. Die geplanten vier Stränge von Turkish Stream sollen eine Jahresleistung von insgesamt 63 Milliarden Kubikmeter haben. Erste Lieferungen sind für Dezember 2016 geplant.

Gazprom erhält mehr Zeit von der EU

Im Streit um unlautere Geschäftspraktiken hat die EU-Kommission Gazprom sechs Wochen mehr Zeit für eine Antwort auf die Vorwürfe gegeben. Der Konzern müsse nun bis September eine entsprechende Stellungnahme schicken, teilte die EU-Kommission am Dienstag in Brüssel auf Anfrage mit.

Gazprom habe um mehr Zeit gebeten. «Die EU-Kommission hat Gazprom die Verlängerung genehmigt, damit das Unternehmen sein Recht auf Verteidigung voll und ganz nutzen kann», sagte ein Sprecher von EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager.

Die EU-Behörde wirft Gazprom unrechtmäßiges Verhalten in Osteuropa vor und droht mit einem Milliardenbußgeld. Gazprom habe in acht osteuropäischen EU-Ländern die Gasmärkte abgeschottet und so die Preise hoch getrieben. Seit 2012 untersucht die EU-Kommission bereits den Fall. Die Zugeständnisse des Konzerns reichten Brüssel nicht aus, zumal die Gespräche seit der Ukraine-Krise auf Eis lagen. Im April hatte die Behörde ihre offizielle Beschwerde nach Moskau geschickt.

Weitere Informationen zum Thema hält das folgende, englischsprachige Video bereit:

Quelle: YouTube/UKRAINE TODAY

Text: dpa/pvg
Bild: dpa

TÜV Saarland - Note GUT (1,6)
TÜV geprüfte Service Qualität
von PREISVERGLEICH.de

Sie benötigen Hilfe?  

Gas-Hotline

Ortstarif, Mobilfunk abweichend
Mo-Fr: 10:00 - 18:00 Uhr

 0341 39 37 37 33

Mo-Fr: 10:00 - 18:00 Uhr

Ihre Vorteile  

  • bis zu 500 Euro im Jahr sparen
  • unkompliziert und kostenlos Wechseln
  • kein technischer Umbau nötig
  • Kündigung übernimmt Ihr neuer Anbieter

Unsere Standards  

Kundenbewertung 

5757 Bewertungen ergaben
4.59 von 5.00 möglichen Sternen.
Inhalte | Kontakt | Presse | Magazin | Partnerprogramm | Shops | Werben | Datenschutz | AGB | Impressum PREISVERGLEICH.de bei Facebook PREISVERGLEICH.de bei Google Plus PREISVERGLEICH.de bei Twitter

© 2017 by PREISVERGLEICH.de - Alle Rechte vorbehalten.