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125-Millionen-Deal: EnBW kauft Leipziger Gasversorger VNG

19.10.2015

Foto EnBW übernimmt die Leipziger VNG AGDas Leipziger Gasunternehmen Verbundnetz Gas AG (VNG) hat einen neuen Eigentümer: Der Energiekonzern EnBW übernimmt den ostdeutsche Gasversorger, der auf einen Jahresumsatz von mehr als zehn Milliarden Euro kommt und zu den drei größten Gasimporteuren in Deutschland zählt. EnBW baut sein Gasgeschäft damit massiv aus und rüstet sich zugleich weiter für die Energiewende.

Leipzig/Karlsruhe/Dresden – Deutschlands drittgrößter Energiekonzern EnBW treibt seinen Konzernumbau voran und übernimmt die Leipziger Verbundnetz Gas AG. Der Oldenburger Versorger EWE verkauft seinen VNG-Anteil von 74,2 Prozent an EnBW. Im Gegenzug trennt sich die EnBW von ihrer 26-prozentigen Beteiligung an EWE. „Mit dieser Vereinbarung schaffen sich alle Beteiligten nicht nur strukturelle Klarheit, sondern erschließen sich vor allem neue Perspektiven“, sagte EnBW-Vorstandschef Frank Mastiaux am Freitag (16. Oktober) in einer Telefonkonferenz.

Den Konzernumbau forcieren

EWE und EnBW treiben damit auch ihren begonnenen Konzernumbau voran. Das Oldenburger Unternehmen, das stark im Gasmarkt vertreten ist, will sich aus dem Bereich Exploration und Förderung zurückziehen, EnBW versucht, seine Abhängigkeit vom klassischen Kraftwerksgeschäft zu verringern.

EnBW zahlt im Zuge des Beteiligungstauschs einen Barausgleich von 125 Millionen Euro an EWE. Der EWE-Verband, die kommunalen Eigentümer, kaufen zunächst zehn Prozent der EWE-Anteile und bis spätestens 2019 weitere sechs Prozent von EnBW. Zehn Prozent erhält EWE selbst. Den insgesamt 26 Prozent großen Anteil wolle EWE an einen neuen strategischen Partner verkaufen, sagte der Vorstandschef des Oldenburger Versorgers, Matthias Brückmann.

Das Gasgeschäft stärken

Mastiaux betonte, sein Unternehmen sehe sich als verlässlicher Partner für VNG in Leipzig mit 1.400 Mitarbeitern. EnBW wolle sein Gasgeschäft langfristig stärken. Der um die VNG vergrößerte Bereich werde künftig ein operatives Ergebnis von 350 bis 400 Millionen Euro im Jahr erzielen und damit 15 bis 20 Prozent zum EnBW-Ergebnis beitragen. Man werde zum drittgrößten Gasanbieter in Deutschland. Die Aktivitäten beider Unternehmen ergänzten sich ideal.

Die Transaktion steht unter anderem noch unter dem Genehmigungsvorbehalt durch die zuständigen Kartellbehörden. EWE hatte zuletzt im Sommer seine VNG-Beteiligung aufgestockt, indem ein 10,5-Prozent-Anteil des russischen Energieriesen Gazprom an den Leipzigern übernommen wurde. Damals hatte EWE offen gelassen, ob VNG gehalten oder weiterverkauft werden soll.

Tillich begrüßt VNG-Übernahme

Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) hat die Übernahme der Anteile an der Verbundnetz Gas AG durch EnBW als Gewinn für Sachsen und den Standort Leipzig bezeichnet. „Das ist eine solide und hoffentlich auch nachhaltige Partnerschaft. Sie gibt dem Unternehmen, den Mitarbeitern und Leipzig eine gute Perspektive“, sagte der Regierungschef ebenfalls am Freitag. „Wir haben mit unseren baden-württembergischen Partnern immer gute Lösungen gefunden und gemeinsam unser Land und unsere Wirtschaft gestärkt.“

Text: dpa/sn/pvg
Bild: dpa

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