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Gasversorgung: Pipeline-Ausbau gerät unter Beschuss

09.11.2015

Foto Heftige Kritik am Pipeline-Ausbau in der OstseeRusslands Energiegigant Gazprom und mehrere europäische Unternehmen haben sich vor kurzem auf den Ausbau der Ostsee-Pipeline Nord Stream geeinigt. Das Projekt soll die Gasversorgung in Mittel- und Westeuropa sicherstellen. Doch es sorgt auch für Unmut, vor allem im Osten des Kontinents.

Riga – Die Ukraine und die baltischen Staaten haben den geplanten Ausbau der Ostsee-Gasleitung von Russland nach Deutschland kritisiert. Nord Stream 2 sei mehr ein politisches Projekt und kein wirtschaftliches, sagte der ukrainische Regierungschef Arseni Jazenjuk nach einem Treffen mit seinen baltischen Kollegen am Donnerstag (5. November) in Riga (Lettland).

Auch Gastgeberin Laimdota Straumjuma zeigte sich „sehr besorgt“ über die vom russischen Gazprom-Konzern  mit westeuropäischen Firmen vereinbarte Erweiterung der Pipeline. „Es ist ganz klar, dass es sehr negative Auswirkungen auf die Gasversorgung der Ukraine haben würde“, sagte Taavi Rõivas (Estland).

Transitland Ukraine

Durch Nord Stream 2 würde die Ukraine nach Angaben von Jazenjuk Einnahmen in Höhe zwei Milliarden US-Dollar (etwa 1,8 Milliarden Euro) verlieren. Finanziell betroffen wären auch die Slowakei und Polen, sagte der ukrainische Regierungschef. Die krisengeschüttelte Ukraine ist ein wichtiges Transitland für russisches Erdgas.

Der US-Botschafter bei der EU, Anthony Gardner, meinte: „Für Nord Stream 2 gibt es keine wirtschaftliche Rechtfertigung.“ Es würden damit nur die gleichen Liefermengen über neue Routen an die gleichen Kunden gebracht, sagte er. Die Leitung würde die Möglichkeit der Ukraine verringern, Gaslieferungen von Russland nach Westeuropa zu unterbrechen.

EU kommt Kritikern entgegen

Angesichts der starken Kritik will die EU-Kommission Nord Stream 2 sorgfältig prüfen. Ihr für Energie zuständiger Vizepräsident, Maros Sefcovic, will kontrollieren, ob die vom russischen Energiekonzern Gazprom mit westeuropäischen Firmen vereinbarte Erweiterung mit den Zielen der EU-Energiepolitik und dem Wettbewerbsrecht vereinbar sei.

Die baltischen Staaten hatten – ebenso wie Polen – bereits den Bau der ersten beiden Stränge von Nord Stream massiv kritisiert und Deutschland damals Verrat gemeinsamer Interessen vorgeworfen.

Text: dpa/pvg

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