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Urteil: Warum die Niederlande weniger Gas produzieren

23.11.2015

Foto Urteil gegen die Förderung von Gas in GroningenEuropa wird nicht nur durch Russland mit Erdgas versorgt. Große Mengen des wichtigen Rohstoffs stammen auch aus den Niederlanden, wo sich mit dem Groninger Gasfeld das größte seiner Art auf dem Kontinent befindet. Doch die Förderung hinterlässt ihre Spuren, sodass die Produktion nun heruntergefahren werden muss.

Den Haag – Die Niederlande müssen nach einem höchstrichterlichen Urteil ihre Gasproduktion noch viel stärker drosseln als bisher geplant. Wegen der hohen Erdbebengefahr dürften in der nördlichen Provinz Groningen in den kommenden zwölf Monaten maximal 27 Milliarden Kubikmeter Erdgas gefördert werden, urteilte der Hohe Rat am Mittwoch (18. November) in Den Haag. Damit gab das Gericht Dutzenden von Klagen von Bürgern, Kommunen und Interessensverbänden statt.

Gasproduktion mit Folgen

Nach zahlreichen kleineren Erdbeben hatte die Regierung zuvor die Fördermenge auf 33 Milliarden Kubikmeter festgesetzt. Doch das sei nur bei einem außerordentlich strengen Winter zulässig, urteilte das höchste Verwaltungsgericht. Nach Auffassung der Richter ist das Erdbebenrisiko in der Provinz nahe der deutschen Grenze größer, als das Wirtschaftsministerium dargelegt hatte.

Die Gasvorkommen in Groningen, 1959 entdeckt, seit 1963 wirtschaftlich genutzt, gehören zu den größten Europas. Die Region war jedoch von zahlreichen Beben mit Stärken von bis zu 3,6 erschüttert worden. Zehntausende Bürger hatten Schäden gemeldet. Die Niederlande sind nach Norwegen der größte Gasproduzent Europas.

Versorgung mit Gas muss umgestellt werden

Viele private Haushalte sind auf das Groninger Erdgas angewiesen. Das gilt vor allem für diejenigen in Belgien und Frankreich. Aber auch Nordwestdeutschland ist betroffen. Da die Förderung in Groningen auf absehbare Zeit kaum wieder erhöht werden dürfte, muss die Versorgung der betroffenen Haushalte angepasst werden. Experten sprechen von einem langwierigen Prozess, der aber zumindest von der Bundesnetzagentur bereits eingeleitet worden sei.

Mehr über das Thema erfahren Neugierige im folgenden Video:

Quelle: YouTube/euronews (deutsch)

Text: dpa/pvg

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