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Russland vs. Ukraine: Droht jetzt neuer Zoff ums Erdgas?

21.01.2016

Foto Ukraine vs. Russland: Erneut braut sich Streit ums Erdgas zusammenDer russische Energiekonzern Gazprom hat der Ukraine eine milliardenschwere Gasrechnung geschickt. Ist das die Antwort auf die Verdreifachung des Transitpreises für Erdgas aus Russland? Entschieden werden könnte der Konflikt in Stockholm, wo sich die Kontrahenten gegenseitig verklagt haben.

Kiew – Der russische Gazprom-Konzern hat dem ukrainischen Staatsunternehmen Naftogaz eine Strafrechnung über umgerechnet 2,34 Milliarden Euro für nicht abgenommenes Gas ausgestellt. „Gazprom erwartet die Zahlung innerhalb von zehn Tagen“, zitierte die Agentur Interfax am Dienstag (19. Januar) aus dem Brief. Hintergrund ist eine Vertragsklausel, wonach die Ukraine Strafen zahlen muss, wenn sie weniger Gas abnimmt als zuvor vereinbart. Beobachter sehen die Forderung aber auch als Reaktion auf die Verdreifachung des Transitpreises für russisches Erdgas über ukrainisches Territorium Anfang des Jahres.

Weniger Gas aus Russland

Die Ukraine will Gas künftig verstärkt von europäischen Lieferanten wie der Slowakei kaufen und hatte im dritten Quartal 2015 kein Gas aus Russland bezogen. Gazprom argumentiert aber, dass die Regierung in Kiew im dritten Quartal 2015 vertragsgemäß noch 10,485 Milliarden Kubikmeter Erdgas hätte abnehmen müssen. Mit EU-Vermittlung war für die anderen Quartale eine Einigung erzielt worden. Die Gesamtschulden der Ukraine bei Russland summieren sich auf 29,2 Milliarden Dollar.

Ukraine verdreifacht Transittarif

Zu Jahresbeginn hatte der ukrainische Staatskonzern Naftogaz die Transitgebühren für russisches Erdgas Richtung EU trotz laufender Verträge mehr als verdreifacht. Auf 100 Kilometer soll Gazprom für den Transport von 1.000 Kubikmeter nun umgerechnet knapp 7,25 Euro statt vorher 2,3 Euro bezahlen, wie Kiewer Medien am Montag berichteten. Die Transitkosten würden sich demnach für Gazprom von 1,8 Milliarden Euro auf mehr als 5,5 Milliarden Euro im Jahr erhöhen. Der russische Konzern sei aber bisher nicht bereit, den höheren Tarif zu bezahlen, hieß es.

Die Schweden sollen entscheiden

Falls Gazprom seine Zahlungen nicht anpasst, wird Naftogaz Beobachtern zufolge die Differenz in laufenden Verfahren vor dem Schiedsgericht in Stockholm geltend machen. In dem Streit in Milliardenhöhe versucht Kiew, eine Auflösung der 2009 auf zehn Jahre geschlossenen Liefer- und Transitverträge erreichen. Für überhöhte Gaspreise verlangt das Land umgerechnet 14,7 Milliarden Euro. Dem stellt Russland Forderungen entgegen aus Strafzahlungen für Gas, das die Ukraine nicht abgenommen hat. Diese sollten sich auf fast 22 Milliarden Euro belaufen. Die Ukraine ist das wichtigste Transitland für russisches Gas in die Europäische Union.

Text: dpa/pvg

Mehr über den scheinbar ewigen Streit ums Erdgas zwischen Ukraine und Russland verrät das folgende Video:

Quelle: YouTube/euronews (deutsch)

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