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Wird vor der Ferieninsel Usedom bald Erdgas gefördert?

08.03.2016

Foto Wird vor Usedom bald Erdgas gefördert?Die Küstenregion vor der Ostseeinsel Usedom ist reich an Erdgasvorkommen. Entsprechend groß ist das Interesse, diese wirtschaftlich zu erschließen. Besonders das vor dem Seebad Heringsdorf gelegene Feld hat es den Gasförderern angetan. Doch es regt sich Widerstand aus Angst vor Einbußen beim Tourismus.

Heringsdorf – Der Gasförderer Engie (ehemals GDF Suez) hat der Gemeinde Heringsdorf auf der Insel Usedom ein millionenschweres Angebot unterbreitet. Wie Bürgermeister Lars Petersen (CDU) in der vergangenen Woche sagte, will das Unternehmen in Absprache mit dem französischen Mutterkonzern eine Firmeneinheit in Heringsdorf gründen.

Rund elf Milliarden Kubikmeter Erdgas

Damit würden die im Zuge der Gasförderung anfallenden Gewerbesteuereinnahmen in Höhe von drei bis vier Millionen Euro pro Jahr direkt an die Gemeinde fließen. Wie Petersen weiter sagte, könnte die Gemeinde damit das Gewerbesteueraufkommen verdoppeln. Das Gas soll in das Netz der Gasversorgung Vorpommern eingespeist werden.

Engie hatte im Dezember angekündigt, von der Insel aus Erdgas fördern zu wollen. Vor Usedom – in einer Tiefe von knapp vier Kilometern – lagern rund elf Milliarden Kubikmeter Erdgas. Das Vorkommen soll 40 Jahre reichen. Seit Mitte der 1990er Jahre hatte GDF Suez die Gasförderung vorangetrieben. Im Jahr 2001 scheiterte das auf der Insel umstrittene Vorhaben jedoch im Raumordnungsverfahren.

Konflikte mit dem Tourismus

Um bei dem aktuellen Anlauf Konflikte mit dem Tourismus zu vermeiden, hatte das Unternehmen im Dezember angekündigt, das dafür ursprünglich vorgesehene Grundstück in einem touristischen Entwicklungsgebiet gegen ein Industriegrundstück zu tauschen. Engie hat die Bergrechte an dem Bodenschatz. Bislang fehlt jedoch eine Fördergenehmigung. Erwartet wird ein aufwendiges Genehmigungsverfahren.

Derweil haben die Gemeindevertreter den Bürgermeister aufgefordert, die Pläne von Engie zu verhindern. Sie sehen den Tourismus als wichtigsten Wirtschaftszweig der Insel in Gefahr.

Text: dpa/mv/pvg

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