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Grüne Energie: Muss sich Russland von Öl & Gas lösen?

02.06.2016

Foto Ist die Zeit von Öl und Gas in Russland bald vorbei?Der Energiesektor hat für Russlands Wirtschaft eine eminente Bedeutung. Doch durch die starke Fokussierung auf Öl und Gas erwachsen dem Riesenreich zunehmend Probleme. Der ehemalige Wirtschaftsminister fordert deshalb mehr Engagement im Bereich Ökostrom.

Moskau – Russland muss seine öl- und gasabhängige Wirtschaft binnen 15 Jahren auf die Konkurrenz durch erneuerbare Energien einstellen. Das sagte German Gref, Vorstandschef von Russlands größtem Geldhaus Sberbank, der Deutschen Presse-Agentur in Moskau. Der Reformer und frühere Wirtschaftsminister (52) forderte zugleich tiefgreifende Veränderungen der staatlichen Verwaltung.

Öl und Gas anders nutzen

„Wir brauchen eine Diversifizierung der Wirtschaft, um die Abhängigkeit von Öl und Gas zu verringern“, betonte der Bankchef. Darüber wird in Russland seit langem geredet, Gref sieht sein Land aber unter Zeitdruck: „Das wird bei intensivem Einsatz mindestens 15 Jahre dauern. Mehr Zeit haben wir nicht, weil alternative Energien sich rasch entwickeln.“ Sonnenenergie werde Prognosen zufolge etwa im Jahr 2028 bei Leistung und Kosten mit anderen Energieträgern mithalten können, sagte er als ein Beispiel.

Der Bedarf an Öl und Gas werde nicht schwinden, doch die fossilen Energieträger müssten anders genutzt werden: „Wir als Besitzer der weltgrößten Rohstoffvorräte müssen an deren Veredelung arbeiten.“ Durch neue Entwicklungen in der Chemie sollten andere Produkte entstehen.

Gref erwartet dabei auch eine neue Rolle für Russlands Energiefirmen. „Unsere Energiekonzerne haben Ressourcen für große Investitionen. Sie könnten auch im Bereich alternativer Energie arbeiten.“

Chance auf Veränderungen sei da

An Russlands derzeitiger Wirtschaftskrise seien nicht nur niedrige Ölpreise und westliche Sanktionen schuld, sagte Gref. „Es ist klar, dass wir Reformen zu lange hinausgezögert haben.“ Er zielt dabei direkt auf die Politik: „Das Wichtigste wäre, dass die Staatsmacht sich selbst reformiert und effektiver wird.“ Erst dann könnten andere Reformen in der Justiz, bei der Sicherung von Eigentumsrechten, beim Abbau von Bürokratie und im Rentensystem gelingen.

Allerdings hat Präsident Wladimir Putin die Diversifizierung auch in den ersten Amtsjahren nicht angepackt, als der Ölpreis noch hoch war. Gref war von 2000 bis 2007 als Minister für wirtschaftliche Entwicklung und Handel verantwortlich. Trotzdem sieht er für die nächsten Jahre eine Chance auf Veränderungen, weil der Druck höher sei: Die Angst gehe um, dass das Geld ausgehe, Öl und Gas weniger gefragt seien, die Wirtschaft nicht mehr wachsen werde. „Das könnte die treibende Kraft für Reformen werden.“

Erstes eisfreies Arktis-Terminal in Betrieb

Einen Tag vor dem Gespräch mit Gref hat Präsident Wladimir Putin derweil den Startschuss für den Transport eines ersten Tankschiffs mit Öl vom neuen eisfreien Terminal auf der Jamal-Halbinsel gegeben. Das „Arktische Tor“ jenseits des Polarkreises mit einer Jahresleistung von rund 8,5 Millionen Tonnen – das erste eisfreie Terminal in der Arktis – soll ununterbrochene Öl- und Gaslieferungen ermöglichen. Die Gazprom-Öltochter Gazprom Neft hatte rund 2,5 Milliarden Euro in die Anlage investiert.

Das Öl fließt vom Feld Nowoportowskoje, das etwa 250 Kilometer nördlich der Stadt Nadym liegt und somit weit von vorhandenen Leitungen entfernt ist. Feld und Terminal sind mit einer 10,5 Kilometer langen Pipeline verbunden. Experten zufolge betragen die Reserven des Feldes 250 Millionen Tonnen Öl und Gaskondensat sowie rund 320 Milliarden Kubikmeter Gas.

Text: dpa/pvg

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