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Gas-Pipeline: Wann endet der Streit um Nord Stream 2?

22.06.2016

Foto Die Gas-Pipeline Nord Stream 2 sorgt weiterhin für ZoffDie geplante Erweiterung der Ostsee-Pipeline Nord Stream sorgt weiterhin für heftigen Streit in der EU. Viele osteuropäische Mitgliedsstaaten haben Angst, bei der Gasversorgung ausgebootet zu werden. Das Thema belastet inzwischen sogar zunehmend die deutsch-polnischen Beziehungen.

Berlin/St. Petersburg – Der geplante Ausbau der Ostsee-Gas-Pipeline Nord Stream zwischen Deutschland und Russland ist ein Reizthema im Verhältnis zu Warschau. Polen und andere osteuropäische Staaten sind strikt gegen die Erweiterung um zwei zusätzliche Röhren. Die Pipeline kann seit 2011 jährlich bis zu 55 Milliarden Kubikmeter sibirisches Gas nach Norddeutschland pumpen.

Osteuropäer fürchten russische Gas-Dominanz

Polen fürchtet, dass die Energie-Marktmacht Russlands zementiert wird und osteuropäische Länder als Abnehmer- und Transitländer umgangen werden. Besonders betroffen wäre auch die Ukraine, die viel Gebührengeld verlieren würde, wenn russisches Gas direkt über die Ostsee-Pipeline und nicht mehr über ihr Territorium nach Westen geleitet wird.

Skepsis auch bei der EU

Die Bundesregierung unterstützt den Ausbau und betont, es handele es sich um ein reines Wirtschaftsprojekt. Nord Stream 2 müsse aber auch Bedingungen erfüllen, etwa dass Russland den Gastransit über die Ukraine auch nach 2019 fortsetzt und EU-Recht eingehalten wird. Brüssel sieht das Milliardenprojekt kritisch, weil die EU die Abhängigkeit von russischem Gas verringern will.

Hauptaktionär im Nord-Stream-Konsortium ist der staatliche russische Energieriese Gazprom, auch Uniper (Ex-Eon), BASF/Wintershall, OMV, Shell und Engie sind beteiligt. Nord-Stream-Aufsichtsvorsitzender ist Altkanzler Gerhard Schröder (SPD).

Gazprom sieht großes Einsparpotenzial

Durch Nord Stream 2 erwartet Gazprom Einsparungen in Milliardenhöhe. „Das ist ein wirtschaftlich hocheffizientes Projekt“, erklärte Vorstandschef Alexej Miller anlässlich des Internationalen Wirtschaftsforums in St. Petersburg in der vergangenen Woche.

„Der Weg nach Greifswald ist der kürzeste“, sagte Miller. Die neue Pipeline erlaube es Gazprom, bis 2020 etwa 4.300 Kilometer veralteter Leitungen auf dem Transitweg Richtung Ukraine stillzulegen. Auf die nächsten 25 Jahre rechnet Miller mit einem Spareffekt zwischen 25 und 47 Milliarden US-Dollar (41,8 Mrd. Euro). Trotzdem bleibe ein Resttransit durch die Ukraine erhalten.

Einzelheiten zum Konflikt über Nord Stream 2 erfahren Interessierte im folgenden, englischsprachigen Video:

Quelle: YouTube/S&P Global Platts

Text: dpa/pvg
Bild: dpa

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