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Flüssiggas: Wird Gazprom jetzt zum Big Player?

08.07.2016

Foto Flüssiggas gewinnt immer mehr an Bedeutung. Der vom Kreml gesteuerte Energiekonzern Gazprom will mehr Flüssiggas verkaufen. Das Ziel ist ein beträchtlicher Anteil am Weltmarkt. Was genau dahinter steckt und welchen großen Erfolg Gazprom zuletzt vor Gericht verzeichnen konnte, weiß PREISVERGLEICH.de.

Moskau/Vilnius – Der russische Staatskonzern Gazprom will seinen Weltmarktanteil bei flüssigem Erdgas auf etwa zehn Prozent ausbauen. Dies eröffne neue Exportmöglichkeiten in Übersee, sagte Vorstandschef Alexej Miller bei der Hauptversammlung in der vergangenen Woche in Moskau. Für den Gasexport nach Europa blieben aber Pipelines klar im Vorteil, sagte er der Agentur Interfax zufolge. „Die Ergebnisse von 2015 zeigen klar, dass in Europa die Nachfrage nach Pipelinegas größer ist als die nach Flüssiggas.“

Gazprom und Shell kooperieren bei Flüssiggas

Gazprom betreibt mit Shell gemeinsam ein Gasverflüssigungswerk auf der Insel Sachalin im Fernen Osten, das im vergangenen Jahr 10,8 Millionen Tonnen lieferte. Der Betrieb solle erweitert werden, kündigte Miller an. Ebenfalls mit Shell soll ein zweites Werk mit einer Jahreskapazität von zehn Millionen Tonnen im Ostseehafen Ust-Luga bei St. Petersburg gebaut werden.

Transport von Flüssiggas über Nord Stream 2

Beim Export nach Europa setze Gazprom auf die geplante Ostseepipeline Nord Stream 2, sagte Miller. An deren Bau sind auf europäischer Seite die Firmen BASF, Engie, OMV, Shell und Uniper beteiligt. Das Projekt ist politisch umstritten, weil es die Ukraine, Polen und die Slowakei als Gas-Transitländer überflüssig machen kann.

Milliarden-Klage abgewehrt

Zuletzt war Gazprom in einem Streit mit Litauen über eine Schadenersatzklage in Höhe von knapp 1,5 Milliarden Euro als Sieger hervorgegangen. Das Schiedsgericht in Stockholm konnte keine Vertragsverstöße feststellen. Die litauische Regierung hatte Gazprom vorgeworfen, über seine litauische Tochter Lietuvos Dujos zwischen 2004 und 2012 Gas zu überhöhten Preisen an den Baltenstaat geliefert zu haben. Damit soll Gazprom gegen bestehende Vereinbarungen verstoßen haben.

Litauen bezog bis zur Eröffnung eines Flüssiggas-Terminals Anfang 2015 sein Gas vollständig aus Russland. Die hohe Abhängigkeit galt aus Sicht der litauischen Regierung als politisch bedenklich.

Mehr über Flüssiggas erfahren Neugierige im folgenden, englischsprachigen Video:

Quelle: YouTube/Linde

Text: dpa/pvg

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