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Polen gegen Gas-Pipeline: Was wird jetzt aus Nord Stream 2?

19.08.2016

Foto Um den Bau der Gas-Pipeline Nord Stream 2 gibt es weiter StreitDie Ostsee-Pipeline Nord Stream soll noch mehr russisches Gas nach Mitteleuropa liefern. Doch die geplante Erweiterung stößt bei den östlichen Staaten des Kontinents auf großen Widerstand. Nach einem polnischen Etappensieg befinden sich die an Nord Stream 2 beteiligten Unternehmen nun in einer schwierigen Lage.

Kassel/Zug/Schwerin – Der größte deutsche Öl- und Gasproduzent Wintershall hat mit anderen westeuropäischen Energieunternehmen den Antrag in Polen auf eine Beteiligung an der Gaspipeline Nord Stream 2 zurückgezogen. „Wir treten der Nord Stream 2 AG jetzt nicht bei, sind aber an der Umsetzung des Projektes weiterhin sehr interessiert und bleiben Partner“, sagte ein Unternehmenssprecher am vergangenen Freitag (12. August) der Deutschen Presse-Agentur. Die Entscheidung werde sich nicht auf den Bau der zweiten Erdgas-Pipeline durch die Ostsee auswirken, betonte er.

Polnische Bedenken gegenüber Nord Stream 2

Wie die BASF-Tochter mitteilte, hatte die polnische Kartellbehörde zuvor Bedenken bei der Gründung des Joint Ventures zwischen dem russischen Energiekonzern Gazprom und den europäischen Unternehmen Engie (Frankreich), OMV (Österreich), Shell (Großbritannien/Niederlande) und Uniper sowie Wintershall (beide Deutschland) geäußert. Die nationale Rechtslage in Polen erlaubt eine kartellrechtliche Prüfung des Projekts. In Deutschland hatten die Behörden keine Einwände. Die Antwort der polnischen Wettbewerbsbehörde auf den Antrag war zum Jahresanfang erwartet worden. In Deutschland sei die Prüfung innerhalb von vier Wochen erfolgt.

Russisches Gas für Mitteleuropa

Wintershall hätte wie die anderen fünf westlichen Firmen zehn Prozent an der Gesellschaft gehalten. Mit dem Rückzug der westeuropäischen Energieunternehmen ist der russische Gasriese Gazprom, dem 50 Prozent der Anteile zugefallen wären, weiterhin alleiniger Gesellschafter.

Nord Stream 2 sieht den Bau von zwei Offshore-Pipelines von Russland durch die Ostsee nach Deutschland vor. Sie sollen insgesamt eine jährliche Kapazität von 55 Milliarden Kubikmeter Gas haben. Polen und die baltischen Staaten kritisieren den Bau der Pipeline scharf und fürchten, dadurch könnten ihre Interessen übergangen werden.

Mehr über die Gas-Pipeline Nord Stream erfahren Interessierte im folgenden, englischsprachigen Video:

Quelle: YouTube/The Natural Gas Pipeline Through the Baltic Sea

Text: dpa/mv/pvg
Bild: dpa

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