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Warum kommt Power to Gas in Deutschland nicht in Schwung?

21.06.2016

Klimaschutz mit Hindernissen: Power to Gas ist eine Schlüsseltechnologie der Energiewende – doch mit der Marktentwicklung hapert es. Woran das liegt und welche Änderungen notwendig sind, damit Power to Gas doch noch durchstarten kann, weiß PREISVERGLEICH.de.

Die Umwandlung von erneuerbarem Strom zu Gas, alias Power to Gas, ist zweifelsohne eine Technologie für die Zukunft. Andreas Kuhlmann, Vorsitzender der Geschäftsführung der Deutschen Energie-Agentur (dena), sieht sie gar als „Schlüsseltechnologie für den Klimaschutz und die Energiewende“. Und doch lässt die Marktentwicklung dieser so wichtigen Technologie zu wünschen übrig. Wie die dena kürzlich in einer Pressemitteilung erklärte, gibt es in manchen Regionen zwar vielversprechende Initiativen, doch die nationale Gesetzgebung bremst diese aus.

Der neue Potenzialatlas für Power to Gas

Wo in Deutschland besonders große Potenziale für Power to Gas schlummern, hat die Strategieplattform Power to Gas der dena herausgefunden. Im so genannten Potenzialatlas werden vier Regionen genannt, die die besten Voraussetzungen für die Umwandlung von erneuerbarem Strom in Methan oder Wasserstoff bieten:

– Unterelbe-Weser-Ems
– Mitteldeutschland-Berlin-Brandenburg
– Neckar
– Rhein-Main-Ruhr

Noch allerdings sieht die dena deutliche Hindernisse für den Durchbruch der Technologie. Diese liegen nicht nur in der mangelnden Zusammenarbeit von staatlichen und wirtschaftlichen Stellen, sondern auch in fehlenden bzw. unzureichenden Gesetzen.

Wie kann Power to Gas gestärkt werden?

Damit Power to Gas in den vier Schwerpunktregionen weiter vorangebracht werden kann, bedarf es laut der dena der stärkeren Zusammenarbeit von Bund, Ländern, Gemeinden, Forschung und Wirtschaft. Zudem fordert sie einige wesentliche Änderungen in der deutschen Energiepolitik:

– Finanzielle Entlastung der Betreiber von Power-to-Gas-Anlagen: Bislang zahlen die Betreiber spezielle Abgaben für Letztverbraucher. Nach Ansicht der dena wird Strom durch Power to Gas jedoch nicht verbraucht, sondern umgewandelt, gespeichert und für andere Zwecke nutzbar gemacht. Ergo fungieren die Anlagen als Energiespeicher und dürften nicht länger durch die Letztverbraucherabgaben belastet werden. Das spart den Betreibern der Anlagen eine Menge Geld.

– Übertragung der EU-Richtlinie „Fuel Quality Directive“ über die Qualität von Kraftstoffen in deutsches Recht: Kraftstoffe aus erneuerbarem Strom würden in diesem Fall als Biokraftstoffe eingestuft werden.

– Änderung des EEG-Gesetzes: Laut dena sollten im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) Anreize geschaffen werden, damit Wind- und Solarstrom mittels Power to Gas gespeichert werden kann. In der aktuellen EEG-Novelle klammert der Gesetzgeber dies jedoch aus.

Hintergrund: Mit Power to Gas zur Energiewende

Mittels der Power-to-Gas-Technologie wird Strom aus erneuerbaren Quellen zu Wasserstoff oder Methan umgewandelt. Die dabei hergestellten Gase können verschiedenen Zwecken dienen, beispielsweise als Ersatz für fossile Energieträger in der Wärmebereitstellung, der Industrie und im Verkehr. Hierbei trägt Power to Gas zu einem besseren Klimaschutz bei. Außerdem kann das umgewandelte Gas als Energiespeicher für nicht genutzten Strom aus erneuerbaren Quellen dienen. Deutschland treibt derzeit den Ökostromausbau vor allem mittels zahlloser Windkraftanlagen voran. An windreichen Tagen wird inzwischen in Teilen Deutschlands viel mehr Strom produziert als benötigt. Noch fehlt es jedoch an genügend Stromleitungen, um den überschüssigen Strom in die Gebiete zu transportieren, in denen er gerade gebraucht wird. Power to Gas stellt eine Lösung für dieses Problem dar und ist somit ein wichtiger Baustein für die deutsche Energiewende.

Mehr über Power to Gas verrät das folgende Video:

Quelle: YouTube/proGerechtigkeit

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