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Gaspreiserhöhung

Gaspreiserhöhung durch den AnbieterIn der Wirtschaft gilt die These: Eine steigende Nachfrage fordert unvermeidlich eine Preiserhöhung. Dies ist auch in Bezug auf den Energiesektor der Fall, wo es dann zur Gaspreiserhöhung kommt. Die internationale Nachfrage nach dem als umweltschonend geltenden Energieträger Gas steigt seit Jahren an.

Die Globalisierung fordert eine gleichzeitige Industrialisierung samt Ausbau der Infrastruktur – auch in Regionen, in denen Strom- oder Gas-Energie bisweilen weniger erforderlich war. Und Erdgas ist auf vielseitige Weise einsetzbar, sowohl für die industrielle als auch private Versorgung. Ferner wird Erdgas zunehmend in Fahrzeugen als Alternative zum umweltschädlicheren und teureren Benzin eingesetzt. So können Verbraucher und Unternehmen auch in Zukunft mit einer Erhöhung der Gaspreise rechnen, wie eine PREISVERGLEICH.de-Gaspreisstudie zeigt. Das gilt auch, weil der Erdgaspreis direkt an den Ölpreis gebunden ist.

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Eine Gaspreiserhöhung betrifft alle Verbraucher in ähnlichem Ausmaß und das unabhängig vom Verbrauch. Denn als Kleinverbraucher zahlen Sie in der Regel einen höheren Arbeitspreis pro Kilowattstunde als Großverbraucher. Wird eine Gaspreiserhöhung wirksam, sind Sie als Kleinverbraucher daher nicht weniger belastet als der Einfamilienhaushalt. Denn oft steigt auch der Grundpreis, der wiederum unterschiedlich hoch ausfallen kann. Es gibt eine Möglichkeit, sich zumindest kurz- bis mittelfristig vor der nächsten Gaspreiserhöhung zu schützen: Viele Gasanbieter stellen Laufzeittarife mit Preisgarantie vor. Dabei zahlen Sie als Kunde oft einen etwas höheren Arbeitspreis als bei einem vergleichbaren Tarif desselben Versorgers. Dafür haben Sie jedoch mehrere Monate und teilweise sogar Jahre die Gewissheit, dass der Gaspreis in Ihrem Tarif konstant bleibt und in diesem Fall nicht den marktüblichen Schwankungen unterliegt. Eine Gaspreiserhöhung durch den Versorger ist folglich ausgeschlossen. Gleichzeitig sollten Sie berücksichtigen, dass Sie unter diesen Umständen auch eine Bindungspflicht mit dem Versorger eingehen und das häufig für mehrere Jahre.

Gaspreiserhöhung durch CO2-Bepreisung ab Januar 2021

Der Gaspreis steigt und steigt. Die nächste Gaspreiserhöhung erfolgt mit der Einführung der CO2-Bepreisung ab Januar 2021. Diese ist gesetzlich geregelt, so dass sich für die Gasanbieter keinen Vorteil daraus ergibt. Die CO2-Bepreisung sieht zunächst vor, dass pro Tonne freigesetztes CO2 (Treibhausgas, dass bei Verbrennung fossiler Brennstoffe wie Gas entsteht) ein Preis von 25 Euro zu Grunde gelegt wird. Umgerechnet bedeutet das einen Gaspreisanstieg von ca. 0,6 Cent pro verbrauchte kWh Gas in 2021. Da die CO2-Bepreisung schrittweise erhöht wird, steigt auch der Gaspreis in Deutschland schrittweise an. Ab 2025 gilt ein CO2-Preis von 55 Euro pro Tonne CO2. Das heißt, dass Verbraucher und Unternehmen dann einen Aufschlag von ca. 1,3 Cent pro kWh einplanen sollten.

Was kann ich gegen eine Preiserhöhung beim Gas tun?

Sobald der Gaspreis steigt, haben Sie jederzeit die Möglichkeit, Ihren Gasanbieter zu kündigen. In diesem Fall erhalten Sie ein gesetzliches Sonderkündigungsrecht, dass Sie von den Verpflichtungen aus Ihrem Gasvertrag befreit. Demnach sind Sie nicht länger an die vereinbarte Mindestvertragslaufzeit und die Kündigungsfristen Ihres Gasanbieters gebunden.

An dieser Stelle empfehlen wir Ihnen einen Gaspreisvergleich zu nutzen, so dass Sie bestenfalls zu einem günstigeren Gasanbieter wechseln können. Nutzen Sie daher Ihr Sonderkündigungsrecht und sparen Sie, wo Sie können.

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