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Die Zeiten stabiler Energiepreise sind vorbei. Wer seine Gaskosten im Griff behalten will, muss heute tiefer blicken als nur auf die oberflächlichen Angebote. Während wir uns im Jahr 2026 mit Rekordwerten bei den Netzentgelten konfrontiert sehen, wirft das Jahr 2027 bereits seine Schatten voraus: Der Wegfall der CO2-Fixpreise wird den Markt erneut massiv bewegen. Hier finden Sie alle notwendigen Daten, um die Preiszusammensetzung zu verstehen, den aktuell günstigsten Gas-Arbeitspreis zu vergleichen und sich gegen kommende Kostenwellen abzusichern.

Konkrete Szenarien: Was Ihre Gaskosten 2027 beeinflusst

Um den finanziellen Ausblick für 2027 greifbar zu machen, hilft ein Blick auf die zu erwartenden Mehrbelastungen. Diese ergeben sich primär aus der gesetzlichen Umstellung des CO2-Preises von einem Festpreis-System auf die freie Versteigerung von Zertifikaten.

Prognose der Kostenentwicklung für einen Durchschnittshaushalt (20.000 kWh)

Jahr CO2-Preis pro Tonne CO2-Kostenanteil (Netto) Geschätzte Gesamtkosten
2025 55 € ca. 222 € Basiswert
2026 60 € ca. 242 € + 20 €
2027 (Prognose) 80 € - 120 € ca. 320 € - 480 € + 80 € bis + 240 €
Expertentipp:

Die Spanne für 2027 ist deshalb so groß, weil zum ersten Mal Angebot und Nachfrage an der Börse den Preis für die Verschmutzungsrechte bestimmen. Haushalte, die jetzt im Erdgasrechner auf Tarife mit einer Vollpreisgarantie (inklusive Steuern und Abgaben) setzen, können diese Volatilität zumindest für die Vertragslaufzeit abfedern.

Kostenoptimierung durch ganzheitliche Analyse

Wer die Gaskosten für 2027 stabilisieren möchte, sollte nicht nur an einer Schraube drehen. Das Zusammenspiel aus Verbrauch und Tarifwahl ist entscheidend:

  • Verbrauchs-Check: Vergleichen Sie Ihre Werte mit dem Durchschnitt, indem Sie Ihren Gasverbrauch berechnen. Oft führen kleine technische Optimierungen zu prozentual zweistelligen Einsparungen.
  • Markt-Beobachtung: Nutzen Sie die aktuelle Marktphase 2026, um aus der Grundversorgung in günstige Gastarife zu wechseln. Die Differenz zwischen Grundversorgung und Wettbewerber deckt oft die gesamte CO2-Preiserhöhung der nächsten Jahre ab.
  • Haushalts-Budget: Da auch die Stromnetze massiv ausgebaut werden, ist ein regelmäßiger Strompreisvergleich die logische Ergänzung, um das Haushaltsbudget für 2027 zu entlasten.

Regionaler Kosten-Check: So stark belasten die Netzentgelte Ihr Bundesland

Die Netzentgelte sind einer der Faktoren, die den Preis stark beeinflussen können. Die sogenannte Durchleitungsgebühr, wie sie beim Gas lange hieß, hat sich schon in den Jahren 2023 bis 2025 eher nach oben entwickelt. In unserer Grafik sehen erkennen Sie, wie beispielsweise in östlichen und nördlichen Ländern deutlich höhere Netznutzungsentgelte zu Buche schlugen.

Mecklenburg-Vorpommern weist über Jahre die höchsten Werte bei den Nutzungsentgelten auf, im Jahr 2025 mit über 750 €. Sachsen und Sachsen-Anhalt folgen nur knapp auf ebenfalls hohem Niveau. Die Werte schwanken, abhängig vom Bundesland, teilweise stark. Für nahezu alle Haushalte ist ein Vergleich ratsam und die Wahl des günstigsten Gastarifs in ihrer Region entscheidend. Zudem birgt ein Vergleich im Norden und Osten enormes Einsparpotenzial.

↓ Messdaten & Methodik

Die Netznutzungsentgelte (NNE) sind 2026 flächendeckend gestiegen, doch die Schere zwischen den Regionen klafft weit auseinander. Während Stadtstaaten wie Berlin moderate Anpassungen erleben, schlagen die Kosten in Flächenländern wie dem Saarland oder Schleswig-Holstein massiv zu Buche.

Vergleich der Netzentgelte (NNE) nach Bundesland (Prognose 2026)

Bundesland NNE 2025 (netto) NNE 2026 (netto) Differenz (%) Jährliche Mehrkosten (brutto)
Baden-Württemberg 511 € 579 € +15 % 81 €
Bayern 416 € 466 € +12 % 59 €
Berlin 375 € 389 € +4 % 17 €
Brandenburg 442 € 456 € +4 % 17 €
Bremen 547 € 605 € +11 % 69 €
Hamburg 348 € 413 € +19 % 77 €
Hessen 424 € 467 € +11 % 51 €
Mecklenburg-Vorpommern 566 € 595 € +8 % 35 €
Niedersachsen 476 € 502 € +6 % 32 €
Nordrhein-Westfalen 471 € 533 € +13 % 74 €
Rheinland-Pfalz 452 € 518 € +15 % 79 €
Saarland 535 € 647 € +21 % 133 €
Sachsen 597 € 623 € +8 % 31 €
Sachsen-Anhalt 593 € 600 € +2 % 8 €
Schleswig-Holstein 476 € 572 € +20 % 114 €
Thüringen 525 € 568 € +8 % 51 €

Der Sonderfall 2026: Zinseszins-Effekt durch Steuern und Abgaben

Das Jahr 2026 stellt für Verbraucher eine besondere finanzielle Herausforderung dar, da hier mehrere kostensteigernde Faktoren gleichzeitig wirken. Nach dem endgültigen Auslaufen aller krisenbedingten Entlastungsmaßnahmen greift nun wieder der volle Mehrwertsteuersatz von 19 % auf den gesamten Rechnungsbetrag. Da dieser Prozentsatz auch auf die bereits gestiegene CO2-Abgabe und die erhöhten Netzentgelte erhoben wird, entsteht eine Art „Zinseszins-Effekt“ für den Fiskus: Jede staatlich veranlasste Preiserhöhung bei den Netzen oder dem CO2-Preis wird durch die darauf fällige Steuer zusätzlich verteuert.

Um trotz dieser komplexen Abgabenstruktur die exakten Kosten für Ihren Hausanschluss zu ermitteln, sollten Sie einen präzisen Erdgasrechner nutzen, der alle aktuellen Umlagen und regionalen Brennwerte bereits in der Kalkulation berücksichtigt. So erhalten Sie eine verlässliche Basis, um die tatsächliche Belastung für Ihr Budget im Jahr 2026 schwarz auf weiß zu sehen.

Damit diese kumulierte Belastung abgefedert wird, ist die Optimierung der beeinflussbaren Preisbestandteile wichtiger denn je. Während Steuern und Abgaben fix sind, bietet der Wettbewerb beim Gas-Arbeitspreis die einzige echte Stellschraube, um die Gesamtkosten spürbar zu senken. Insbesondere Haushalte in der Grundversorgung tragen die volle Last dieser kumulierten Abgaben, während ein Wechsel in günstige Gastarife oft genau die Ersparnis bringt, die notwendig ist, um die steuerlichen Mehrbelastungen des Jahres 2026 auszugleichen.

Häufige Fragen zu Gaskosten

Alexander Schmiel

Alexander Schmiel


Als Experte für Strom und Gas behält Alexander die News im Energiesektor im Blick. Entwicklungen auf den Energiemärkten, Kostenfragen und Vergleiche werden anschaulich erklärt und alltagstauglich aufbereitet.

Rohdaten

Bundesland Werte Jahr
Baden-Württemberg 596.02 2025
Bayern 514.74 2025
Berlin 516.02 2025
Brandenburg 590.51 2025
Bremen 667.41 2025
Hamburg 489.24 2025
Hessen 531.32 2025
Mecklenburg-Vorpommern 752.18 2025
Niedersachsen 577.99 2025
Nordrhein-Westfalen 597.73 2025
Rheinland-Pfalz 579.28 2025
Saarland 651.61 2025
Sachsen 716.83 2025
Sachsen-Anhalt 709.15 2025
Schleswig-Holstein 589.31 2025
Thüringen 575.22 2025

Quellen: ZFK | Brennstoffemissionshandelsgesetz (BEHG) | Umweltbundesamt | BDEW