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Ist Biogas eine gute Alternative zu Erdgas?

18.09.2013

regenerative Energie statt fossile BrennstoffeSchon seit geraumer Zeit wird die Erzeugung von Biogas in Deutschland vorangetrieben. Derzeit 2013 befinden sich bereits mehr als 7.500 Biogasanlagen in Betrieb. Für viele stellt Biogas im Gegensatz zu herkömmlichem Erdgas eine umweltfreundliche Alternative dar. Jedoch birgt auch diese Art der Gasproduktion schwerwiegende Probleme.

„Vermaisung“ der Landschaften

Biogasanlagen werden in der Hauptsache mit dem energiereichen Mais betrieben, woraufhin dieser vermehrt angebaut wird. Allerdings ist ein Maisfeld laut Helmut Altreuther vom Bund Naturschutz ein „ökologisch nahezu toter Lebensraum“. Eine Maispflanze wächst relativ hoch und kann somit weder als Brutraum für Vögel noch als Nahrungsquelle dienen. Hinzu kommt, dass der Boden zwischen den Pflanzen kaum bedeckt ist und er somit stark vom Regen ausgewaschen wird. Dies hat wiederum zur Folge, dass Düngemittel in Flüsse und Seen gelangen können und damit das ökologische Gleichgewicht zerstören. Ein weiterer Nachteil besteht im jährlichen Aussäen der Maissaat.

Vielversprechendes Energiegras Szarvasi für Biogas

Damit die Produktion von Biogas in Zukunft umweltschonender geschehen kann, wird verstärkt nach alternativen Energiepflanzen gesucht. Forscher der Landwirtschaftlichen Lehranstalten Triesdorf untersuchen daher Saatgut aus aller Welt. Sie sind auch bereits fündig geworden: das Energiegras Szarvasi aus Ungarn. Dieses bietet verglichen mit der Monokultur Mais viele Vorteile. Zum einen muss es nicht jedes Jahr neu ausgesät werden, da es eine Dauerkultur ist, zum anderen kann auch zweimal jährlich geerntet werden. Aufgrund des dichten Wuchses eignet es sich hervorragend als Lebensraum für Tiere und reguliert außerdem den Nährstoffhaushalt des Bodens. Darüber hinaus liegt der Ertrag von Biogas aus diesem Energiegras bei 20 Prozent über dem des Maises. Zum jetzigen Zeitpunkt allerdings wird Szarvasi ausschließlich auf Versuchsfeldern angebaut.

Viele bisher kaum genutzte Möglichkeiten

Sicherlich liegt es nahe, dass der Anbau von Energiepflanzen auf Dauer zur Entlastung der Umwelt beiträgt, allerdings bestünde ebenso die Möglichkeit Biogas mit etwas herzustellen, das keines Anbaus bedarf. Mit „etwas“ sind dabei Gülle, Mist oder auch Biomüll gemeint. Nur etwa drei Prozent Mist und 10 Prozent Gülle werden bisher zu Biogas verarbeitet. Außerdem entsorgt jeder Deutsche im Schnitt 140 Kilogramm Biomüll jährlich – eigentlich verschwendetes Potenzial.
Über kurz oder lang könnte sich Biogas als gute Alternative zu herkömmlichem Gas etablieren, dafür ist allerdings noch etwas Zeit nötig. Jedoch vor allem im Hinblick darauf, dass Erdgasressourcen in nicht allzu ferner Zukunft erschöpft sein werden, bietet Biogas den Vorteil, sowohl regenerativ als auch umweltschonend zu sein.
Außerdem, um noch einen Schritt weiter zu gehen, kann aus Biogas auch leicht Strom erzeugt werden. Somit könnte Biogas zukünftig auch als ein Speichermedium für Ökostrom dienen, für den es ja momentan noch keine Speichermöglichkeiten gibt.

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