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Erdgasförderung: So geht’s auch ohne Fracking

13.01.2015

(Foto) ErdgasförderungErdgasförderung in Deutschland – da läuten bei vielen Verbrauchern die Alarmglocken. Schließlich hat die hitzige Debatte um Fracking in den letzten Monaten dafür gesorgt, dass Erdgasförderung und Fracking fast synonym benutzt werden. Nun aber plant ein Konsortium in Nordrhein-Westfalen die Förderung von Fracking-freiem Erdgas.

Antrag für Probebohrungen geplant

In Nordrhein-Westfalen plant ein Konsortium aus verschiedenen Unternehmen eine neue Suche nach Erdgasvorkommen – und zwar ganz ohne Fracking. Der Verbund Hammgas möchte mit einer neuen Methode, der sogenannten Tektomechanik, förderfähige Erdgasfelder im Bereich von Bergbaugebieten erforschen. An dem Konsortium sind unter anderem die Stadtwerke Hamm beteiligt. Laut eines Sprechers soll noch im Januar bei der zuständigen Bergbaubehörde in Arnsberg ein Antrag für eine Probebohrung im Ruhrgebiet gestellt werden. Bei erfolgreicher Genehmigung sollen noch in diesem Jahr die ersten Bohrungen durchgeführt werden. Im Rahmen des Antrags muss das Unternehmen übrigens erklären, dass die umstrittene Fördermethode Fracking bei den Bohrungen nicht eingesetzt wird.

Tektomechanik hat entscheidende Vorteile

Beim Fracking wird eine Flüssigkeit, bestehend aus Wasser, Chemikalien und Sand, durch Bohrlöcher mit hohem Druck in den Boden gepresst. So sollen tiefliegende Gesteinsschichten aufgebrochen werden, um das darin enthaltene Erdgas zu fördern. Kritiker befürchten, dass es durch Fracking in Deutschland zu Erdbeben und verseuchtem Trinkwasser kommt. Und ebendiese Fracking-Kritiker dürften nun aufatmen, denn die Methode, die das NRW-Konsortium anwenden möchte, läuft ganz ohne diese Gefahren ab. Bei der Tektomechanik werten Ingenieure am Computer existierenden Bergbaudaten aus. Sie suchen nach lockeren Gesteinsschichten in Kohleflözen, die für die konventionelle Gasförderung ohne Chemikalieneinsatz geeignet sind. Errechnen sie dabei ergiebige Gasvorkommen, werden die Felder mit konventionellen Bohrungen geprüft und das Gas wird durch diese Bohrlöcher gefördert.

Die Grenzen der ungiftigen Fördertechnik

Das Ganze hat aber auch einen Haken: Für die Erkundung mithilfe der Tektomechanik eignen sich nur Regionen mit unberührten Kohleflözen. Wo dagegen Bergbau betrieben wird, fördern bereits diverse Unternehmen Grubengas. Doch Trotz der begrenzten Vorkommen sollten die Tektomechanikpläne des Verbundes Hammgas auch ein Anreiz für andere Unternehmen sein, über Alternativen zu Fracking nachzudenken.

Das folgende Video verrät mehr zu Erdgaslagerstätten:

Quelle: YouTube/FWU Das Medieninstitut der Länder

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