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Biogas: Wie aus Lebensmittelabfällen Energie wird

11.08.2014

Biogas aus Lebensmittelabfällen

Was für eine Verschwendung: In jedem Jahr werden auf der Welt rund 1,3 Milliarden Tonnen Lebensmittel weggeworfen. Dabei sollte das Motto lieber lauten: verwenden statt verschwenden. Immerhin wächst die Zahl derjenigen Versorger, die sich dies zu Herzen nehmen und daraus Biogas gewinnen, beständig an, und zwar auch in Deutschland.

Essensreste als Energiequelle

Ein innovatives Beispiel aus Großbritannien zeigt, wie es gehen kann. Dort produziert die Supermarktkette Sainsbury’s ihren eigenen Strom aus nicht mehr zu gebrauchenden Lebensmitteln. Die Abfälle der einzelnen Märkte werden an die Biogasanlage einer heimischen Entsorgungsfirma geliefert, wo sie in einem mehrstufigen Prozess in erneuerbare Energie umgewandelt werden. Für die im Vereinigten Königreich weitverbreitete Kette ist das kosteneffizient und umweltfreundlich. Die Filiale der englischen Stadt Cannock wird bereits jetzt unabhängig vom staatlichen Stromnetz betrieben.

Strom und Gas für tausende Haushalte

Die in dem Biogasreaktor erzeugte Energie reicht nicht nur aus, um den Elektrizitätsbedarf des Supermarktes zu decken. Durch die Abfallverwertung werden bislang zusätzlich 2.500 Haushalte mit Strom beliefert. Sobald die Anlage mit voller Auslastung läuft, sei sogar eine Versorgung von bis zu 10.000 Haushalten möglich, heißt es von Unternehmensseite. Alle verdorbenen Lebensmittel von Sainsbury’s werden als frische Biomasse genutzt.

Ähnliche Projekte in Deutschland

In Deutschland landen jährlich elf Millionen Tonnen Nahrungsgüter auf dem Müll. Durch die Energiewende wächst aber auch die Zahl der Unternehmen, die über den Weg der Biogasherstellung elektrische und Wärmeenergie produzieren. Zu den führenden Wettbewerbern zählt zum Beispiel ReFood aus Selm in Nordrhein-Westfalen. Der Konzern beschäftigt sich mit der Verwertung von Speiseabfällen aus der Gastronomie und Großküchen sowie der Nahrungsmittelproduktion. Die Stadtreinigung Hamburg beliefert mit ihren Entsorgungswerken etwa 2.500 Haushalte mit Energie. Unter ihren Abnehmern ist auch das Stadion des Fußball-Bundesligisten Hamburger SV. Nach Ansicht von Experten werden Ende 2014 ungefähr 7.960 Biogasanlagen in Deutschland beheimatet sein. Im vergangenen Jahr waren es 7.850.

Welche Auswirkung hat die Biogasherstellung auf den Gaspreis?

Die Wiederverwertung von Lebensmitteln kann zu einer deutlichen Reduktion bei der Nutzung fossiler Brennstoffe führen. Das wäre gut für die Umwelt. Ob dadurch die Verbraucher in absehbarer Zeit in den Genuss finanzieller Entlastungen kommen werden, darf allerdings bezweifelt werden. Noch ist Erdgas einfach günstiger zu haben, da hier bei Förderung und Transport viel weniger Kosten anfallen. Mithin bleiben die Händler auf ihrem Biogas sitzen, obwohl die Speicher im gesamten Land voll damit sind. Für wen der Gaspreis weniger eine Rolle spielt, der kann freilich mit Öko- und Biogas-Tarifen den Umweltschutzgedanken in die Tat umsetzen. Versorger, die entsprechende Tarife in ihrem Programm haben, sind goldgas, LichtBlick, Sauber Gas und naturstrom.

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