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So überprüfen Sie Ihre Heizkostenabrechnung

Die letzte Gasrechnung bereitet Ihnen immer noch Albträume? Sie wissen nicht, wie eine derart hohe Summe zustande kommen kann? Gerade wenn Sie mit Gas nicht nur kochen, sondern auch heizen und das Badewasser erwärmen, gibt es viele Ursachen, weshalb die Gasabrechnung förmlich explodieren kann. Sehr wahrscheinlich aber, hat sich schlicht der Verbrauch erhöht. Bevor Sie also Ihre Nebenkostenabrechnung prüfen und genau unter die Lupe nehmen, sollten typischere Gründe für einen erhöhten Gasverbrauch ausgeschlossen werden.

Typische Gründe für einen erhöhten Gasverbrauch:

  • Zusätzliche Personen im Haushalt: Wohnt der neue Freund ihrer Tochter neuerdings mit im Haus oder hatten Sie wieder viele Gäste zu Besuch?
  • Mehr Zeit Zuhause: Wer öfters Daheim ist, heizt entsprechend mehr.
  • Neue Gasgeräte im Haus: Der neue Gasherd ist viel sparsamer als Elektro,
    aber ganz ohne einen Verbrauch läuft er natürlich nicht!
  • Ein unbemerkter Defekt: Eine alte oder beschädigte Gasanlage heizt ohne oder nur mit gemindertem Effekt.
  • Umgestellte Möbel: Ihre Frau hatte wieder einen kreativen Schub, hat die Wohnung umgeräumt und nun dämmt das Sofa oder ein Schrank vor der Heizung die Wärme.
  • Väterchen Frost: Häufige, längere und kältere Wetterperioden führen über das Jahr hinweg selbstverständlich auch zu einem höheren Gasverbrauch.

 

Was ist aber, wenn die Gasrechnung explodierte, ohne dass es mit Ihnen zu tun hat? Es gibt sie durchaus: fehlerhafte Nebenkostenabrechnungen! Mit den folgenden Tipps erfahren Sie, wie Sie Ihre Heizkostenabrechnung prüfen können.

Die Gasrechnung richtig verstehen

In den meisten Haushalten wird ein monatlicher Abschlag für das Gas bezahlt. Die geleisteten Zahlungen verrechnet der Anbieter mit dem realen Verbrauch. Haben Sie beispielsweise 100 Euro pro Monat gezahlt, sind das im Jahr 1.200 Euro. Haben Sie für 1.400 Euro Gas verbraucht, müssen Sie demnach 200 Euro nachzahlen. Haben Sie weniger als für 1.200 Euro Gas verbraucht, weil Sie einen günstigen Gasanbieter gesucht haben, bekommen Sie sogar etwas von Ihren Abschlägen zurück und zahlen zukünftig geringere Raten.

Fehler in der Nebenkostenabrechnung finden

Bekanntlich ist Vertrauen gut, doch Kontrolle noch viel besser. Weiß man also, was wo auf der Heizkostenabrechnung zu finden ist, sollte man die Angaben überprüfen. Um die Gasabrechnung auf Fehler zu prüfen, braucht es nur einen Taschenrechner, einen Zettel, einen Stift und etwas Geduld. Als Vergleichsmaterialien sind aber auch eine ältere Rechnung sowie die Plaketten am Gaszähler hilfreich. Sofern Ihr Gasanbieter tatsächlich eine fehlerhafte Rechnung zustellen ließ, sind dies die häufigsten Problemfälle, die es zu prüfen gilt:

  1. Falsche Abnahmestelle berechnet: Gerade in Mehrfamilienhäusern wird versehentlich gern der Zähler einer Wohnung mit der einer anderen vertauscht. Überprüfen Sie deshalb die Zählernummer auf der Rechnung mit Ihrer. Sie ist auf einer älteren Rechnung sowie auf Ihrem Gaszähler vermerkt.
  2. Falscher Zählerstand abgelesen: Idealerweise haben Sie die Zählerstände zum Anfang und zum Ende des Abrechnungszeitraums abgelesen und notiert bzw. die Kopie des Ableseprotokolls behalten. Vergleichen Sie, ob die in der Gasrechnung aufgeführten Zählerstände mit Ihren Notizen übereinstimmen. Minimale Abweichungen sind unvermeidbar; größere Differenzen sollten Sie melden.
  3. Zahlendreher: Beim Übertragen der Daten in die Heizkostenabrechnung ist dem Sachbearbeiter ein Zahlendreher unterlaufen und aus dem Verbrauch von bspw. 1.156 Kubikmetern wurden 1.516 Kubikmeter. Auch deswegen sollte man mit eigenen Notizen bzw. der Kopie des Ableseprotokolls vergleichen.
  4. Preisänderungen während der Laufzeit: Kam es zu einer Tarifänderung werden mehrere Abrechnungszeiträume auf der Nebenkostenabrechnung angegeben. Für jeden Zeitraum wird der jeweilige Preis mit dem jeweiligen Tarif berechnet. Auch hier können sich schnell Fehler einschleichen, etwa wenn Sie eine Preisgarantie haben und der Tarif gar nicht hätte steigen dürfen. Zur Kontrolle können Sie die vereinbarten Laufzeiten im Gasvertrag mit Ihrer Gasabrechnung abgleichen. Wollen Sie den Rechnungsbetrag prüfen, müssen die Beträge für jeden Abrechnungszeitraum einzeln berechnet und dann addiert werden. Wie viel eine einzelne Kilowattstunde kostet, steht in ihrem Gasvertrag oder auf der Gasrechnung.
  5. Rechenfehler: Auch wenn Computer sich kaum verrechnen, gibt es immer wieder Beispiele, dass auch gut programmierte Software Fehler macht. Rechnen Sie deshalb ruhig einmal selbst die Kubikmeter wie beschrieben in Kilowattstunden um oder prüfen Sie die Differenz von Anfangs- und Endzählerstand.
  6. Netto und Brutto beachten: Wenn Sie Ihre Rechnung nachprüfen, dann beachten Sie, dass die Mehrwertsteuer von den Anbietern in der Regel erst am Ende auf die Gesamtsumme dazugerechnet wird. Zuvor handelt es sich um Nettobeträge.

 

Was Sie bei einem Fehler tun sollten

Haben Sie beim Prüfen Ihrer Nebenkostenabrechnung einen Fehler gefunden, dann prüfen Sie nochmals Ihr Vorgehen. Bestätigt sich der Verdacht eines Fehlers, informieren Sie umgehend Ihren Anbieter. Vergessen Sie beim Schriftverkehr bitte nicht Ihre Zähler- und Ihre Kundennummer. Nur damit kann der Gasanbieter die richtige Zuordnung treffen. Sollte der Anbieter trotz eines Fehlers zu seinen Gunsten zuviel gezahlte Beträge nicht erstatten wollen, dann wenden Sie sich ruhigen Gewissens an die Verbraucherzentralen oder im akuten Fall an die Schlichtungsstelle Energie. Außerdem sollten Sie es in Erwägung ziehen, zu einem besseren Gasanbieter zu wechseln.

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